Spandau

Die Ökorasenmäher kommen auf die Wiese

Die Wasserbüffel kehren auf die Tiefwerder Wiesen zurück – die letzten Feuchtwiesen im Bereich der Berliner Unterhavel.

Auch um teures Mähen zu sparen, hatten der Landschaftspflegeverband Spandau e.V., das Bezirksamt und die Obere Naturschutzbehörde die Flächen in den vergangenen Jahren einzäunen und darauf jeweils von Frühjahr bis Herbst Wasserbüffel und Galloways grasen lassen. Auch sollen so schädliches Pflanzenwachstum, unerwünschte Sträucher und Bäume zurückgedrängt werden. Am kommenden Sonnabend, 19. April, sollen ein Bulle, vier bis fünf Kühe und drei bis vier Kälber auf den zentralen Bereich der Wiesen von etwa 15 Hektar getrieben werden. Die Tiere stammen von einem Landwirt aus Fahrland in Brandenburg. Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt übernimmt die Kosten in Höhe von rund 15.000 Euro, die dafür an den Landschaftspflegeverband Spandau e.V. gehen. Der Verein – ein Zusammenschluss Spandauer Landwirte – hat sich vertraglich mit dem Besitzer der Tiere über die Beweidung geeinigt. Begleitet und überwacht wird das Projekt von einem Gutachter und von Ökologen. Auch neue Infotafeln sollen an den Weiden aufgestellt werden.