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Alexanderplatz: Straßenmusiker protestieren gegen Verstärker-Verbot ++ Kontrolle: Polizei zieht defekten Reisebus aus dem Verkehr

Straßenmusiker protestieren gegen Verstärker-Verbot

Nachdem als Micky Maus oder als Soldaten verkleidete Darsteller am Brandenburger Tor nicht mehr auftreten dürfen, fürchten nun Straßenmusiker auf dem Alexanderplatz um ihren Job. Weil sie dort mehrfach mit dem Ordnungsamt Mitte aneinandergeraten waren, demonstrierten am Sonnabend Musiker unter der Weltzeituhr für ihr Recht auf Musizieren. Seit Kurzem ist es auf dem Alexanderplatz verboten, mit einem Verstärker oder Schlagzeug Musik zu machen. „Im Sommer spielen hier bis zu 20 Bands, die mittels Verstärker versuchen, mehr Publikum zu erreichen – das ist für die Anwohner der angrenzenden Rathausstraße zu laut“, sagte ein Polizist, der das Verbot überwacht.

Polizei zieht defekten Reisebus aus dem Verkehr

Die Polizei hat am Freitagnachmittag einem Reisebus aus Polen die Weiterfahrt untersagt. Grund dafür waren nach Angaben der Beamten technische Mängel. Das Fahrzeug war den Beamten am Hardenbergplatz aufgefallen. Neben auslaufendem Öl stellten die Polizisten auch Schäden an der Bremsanlage, der Lenkung und den Achsen fest. Außerdem soll der 13 Jahre alte Bus stark verrostet gewesen sein. Der Bus wurde sichergestellt, sein Fahrer musste 2000 Euro als sogenannte Sicherheitsleistung zahlen. Die 35 Kinder waren mit dem Bus unterwegs gewesen. Sie sollen laut Polizei in einem Ersatzbus weitergefahren sein.