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1000 Komparsen für Film „Die Tribute von Panem“ gesucht

Hollywood dreht wieder in der Region – und viele können mitmachen.

Die Berliner Agentur „Filmgesichter“ sucht rund 1000 Komparsen für einen internationalen Kinofilm, der im Frühsommer unter anderem im Filmstudio Babelsberg in Potsdam gedreht wird. Die Bewerber dürfen ruhig „gelebte“ Gesichter haben, teilte die Agentur mit. Vor allem sollten die Männer zwischen 18 und 65 Jahren ausländischer Nationalität sein – gesucht werden beispielsweise Afrikaner, Asiaten, Südeuropäer und Türken sowie Afroamerikaner. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa lockt eine Rolle neben Schauspielerin Jennifer Lawrence, 23, in der US-amerikanischen Science-Fiction-Reihe „Die Tribute von Panem“.

Bereits bei der Deutschlandpremiere des zweiten Teils „Tribute von Panem – Catching Fire“ hatte Lawrence im vergangenen November angekündigt, bald wieder in Berlin zu sein. In Kürze ist es soweit. Teil drei und vier werden an verschiedenen Orten gedreht – darunter in Berlin-Brandenburg. Im Studio Babelsberg sind erste Vorbereitungen angelaufen. Studiosprecher Eike Wolf wollte dies aus „Vertraulichkeitsgründen“ jedoch nicht bestätigen. Das Casting für die Komparsen plant „Filmgesichter“ für den 26. April. Es findet von 10 bis 14 Uhr im Delphi Filmpalast in Charlottenburg statt. Wer genommen wird, muss mit ein bis drei Drehtagen rechnen.

Die ersten beiden Teile der Filmreihe „Tribute von Panem“, die auf den Jugendbüchern der amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins beruhen, waren große Kinoerfolge. Die Handlung spielt in einem von Katastrophen zerstörten Amerika, das zu der grausamen Diktatur Panem wurde. Alljährlich werden dort sogenannte Hungerspiele veranstaltet, bei denen am Ende nur einer überleben soll. Auch die junge Katniss, gespielt von Jennifer Lawrence, tritt an und beginnt, gegen das böse System zu kämpfen. Die Science-Fiction-Filme sind nicht die einzigen Produktionen aus Hollywood, die in der Region gedreht werden. Zuletzt stand zum Beispiel George Clooney für „The Monuments Men“ in Babelsberg vor und hinter der Kamera.