Parteien

5. Der Ackerer

Michael Müller (SPD), Senator für Stadtentwicklung

Michael Müller ist mit vielen großen Herausforderungen in das Amt als Stadtentwicklungssenator gestartet. Der Super-Senator im Wowereit-Senat muss neue S-Bahn-Wagen möglichst noch pünktlich organisieren, ist verantwortlich dafür, dass das 600-Millionen-Euro-Programm für neue Wohnungen möglichst zügig auf den Weg kommt, und er soll die Energiewende in der Stadt managen. Dazu kommen die alltäglichen Probleme rund um Schlaglöcher, Radwege, baufällige Brücken und das Quartiersmanagement in sozialen Brennpunkten. Entsprechend abgearbeitet läuft Müller derzeit durch die Stadt. Zusätzlichen Stress verschaffte ihm der Dauerzwist mit Finanzsenator Ulrich Nußbaum um Kompetenzen und Bewertungen. Trotz des Drucks, der auf Müller lastete, hat er sich bislang besser geschlagen, als Kritiker angenommen hatten. Müller tat das, was er kann: nichts überstürzen, tapfer arbeiten. Er ist sicherlich nicht die schillerndste Persönlichkeit in der Senatstruppe, aber einer, der viele Akten wegackert. Das ist eine Eigenschaft, die der Regierende Bürgermeister außerordentlich schätzt.