Gewalt

Demonstration nach Böllerwürfen abgebrochen

Etwa 750 Menschen haben am Sonnabend in Mitte zum bundesweiten „Aktionstag gegen Repressionen“ und für die Rechte von Flüchtlingen demonstriert.

Der Umzug durch Moabit wurde am späten Nachmittag nach weniger als der halben geplanten Wegstrecke vorzeitig abgebrochen. Um 17.20 Uhr waren die Teilnehmer an der Thusnelda-Allee losgezogen. Die Route sollte am Bundesinnenministerium, dem Gerichtsgebäude an der Turmstraße und der Justizvollzugsanstalt vorbeiführen. Stattdessen brach die Veranstalterin den Aufmarsch nach Böllerwürfen an der Turmstraße vorzeitig ab. Die Polizei nahm mehrere Vermummte fest. Einen weiteren Polizei-Großeinsatz gab es am Abend in Kreuzberg. Im Internet war für 22 Uhr zu einer nicht angemeldeten Demonstration am Moritzplatz aufgerufen worden. Rund um die Oranienstraße zeigte die Polizei starke Präsenz. „Es gibt ein paar Personen, die über Hinterhöfe rennen – aber keine Demonstration“, sagte ein Polizeisprecher. Der Moritzplatz war zeitweise abgeriegelt und die U-Bahn hielt dort nicht.