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Friedrichshain-Kreuzberg: Untersuchungen der Schulkinder verzögert sich ++ Treptow-Köpenick: Schulen erhalten Budget für bauliche Unterhaltung ++ Lichtenberg: Brunnen „Spree und Havel“ ist der erste in der Saison ++ Pankow: Nummernstraße ist nicht geeignet für Frauennamen ++ Spandau: Freizeitsportgelände im Südpark öffnet vorfristig ++ Mitte: Freizeitstätte für Senioren will mehr Besucher anziehen

Untersuchungen der Schulkinder verzögert sich

Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst kann die gesetzlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchungen in diesem Jahr nicht fristgerecht abschließen. Der Grund für das Problem ist Personalmangel. Auch die Vorgaben für die verbindliche Einladung zur Untersuchung könnten derzeit nicht eingehalten werden, sagte Bürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) auf Anfrage der Grünen. Derzeit seien rund 40 Prozent der Kinder untersucht, die 2014 eingeschult werden. Erschwerend sei, dass eine Arztstelle derzeit ausgeschrieben, aber noch nicht besetzt sei.

Schulen erhalten Budget für bauliche Unterhaltung

Das Bezirksamt hat die Verteilung der Mittel für die Schul- und Sportanlagensanierung beschlossen. Große Sanierungsmaßnahmen finden danach zum Beispiel an der Schule an der Wuhlheide, der Anna-Seghers-Schule (Dach) und der Schule am Berg statt. Darüber hinaus erhält jede Schule ein Budget für bauliche Unterhaltung in Höhe von 7000 Euro. Knapp 100.000 Euro werden für Inklusion zur Verfügung gestellt. Bei den Vereinssportanlagen ist im Stadion Altglienicke die Sanierung der Fenster und Duschen geplant. Die Sportanlage Eiche wird energetisch saniert.

Brunnen „Spree und Havel“ ist der erste in der Saison

– Zwischen 25. März und Mitte April sollen elf Brunnen in Lichtenberg wieder angestellt werden. Bezirksstadtrat Winfried Nünthel (CDU) eröffnet die Brunnensaison am 25. März um 11.30 Uhr am Brunnen „Spree und Havel“ in der Erich-Kurz-Straße. Eine Firma sponsert den Betrieb der Brunnen in diesem Sommer mit rund 53.000 Euro. Vier Brunnen, darunter der Findlingsbrunnen am Stadtplatz, Landsberger Allee, und der Fontanebrunnen an der Erich-Kurz-Straße können nicht angestellt werden, weil sie defekt sind. Zur Reparatur ausgeschrieben wurde der Mühlenbrunnen, er soll instand gesetzt werden.

Nummernstraße ist nicht geeignet für Frauennamen

Grundsätzlich sollen Straßen im Bezirk nach Pankowerinnen benannt werden. Bei der Nummernstraße 16 wird jetzt eine Ausnahme gemacht. Sie bekommt den Namen des Unternehmers Rudolf Spitzley (1935-1996). „Für die Benennung nach einer Frauenpersönlichkeit ist die Straße eher nicht geeignet, da sie sehr kurz und von sehr geringer Bedeutung ist“, teilte das Bezirksamt mit. Spitzley war Geschäftsführer einer Firma für Farben und Tapeten. Das Unternehmen, die bito ag, hat den Vorschlag zur Namensgebung gemacht. Über die Straße 16 führt die Einfahrt zum Firmenstandort.

Freizeitsportgelände im Südpark öffnet vorfristig

Wegen der milden Temperaturen wird das Freizeitsportgelände im Südpark vorfristig öffnen. Ab 29. März können Besucher die Anlage Am Südpark 51 nutzen. Sie öffnet täglich von 10 bis 19 Uhr, ab Mai bis 20 Uhr. Auch der Imbiss macht wieder auf und die Minigolfanlage geht in Betrieb. Dauergäste können Kabinen mieten, um Liegen oder Stühle unterzustellen. Die Volkshochschule wird Kurse für „Chen Tai Ji“ im Park anbieten (Tel. 902 79 50 00). Ende April werde als weitere Attraktion ein „Walk of Fame“ auf dem Gelände vorgestellt, kündigte Sportstadtrat Gerhard Hanke (CDU) an.

Freizeitstätte für Senioren will mehr Besucher anziehen

– Der Mietvertrag für die Seniorenfreizeitstätte an der Spandauer Straße 2 kann unverändert um zwei Jahre verlängert werden. Das teilte der Geschäftsführer der WBM nach einem Gespräch mit der Seniorenvertretung mit. Das Bezirksamt lässt gerade in den Ausschüssen prüfen, ob der zum Herbst auslaufende Mietvertrag gekündigt werden soll. Die Seniorenvertretung will jetzt die zwei Jahre Zeitgewinn nutzen, um die Angebote der Einrichtung auszubauen und weitere Besucherkreise zu gewinnen.

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