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Wahrzeichen des Westens

Alte Kirche Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde 1891 bis 1895 auf dem damaligen Auguste-Viktoria-Platz zu Ehren Kaiser Wilhelms I. errichtet. Durch die Luftangriffe auf Berlin wurde die Kirche in der Nacht zum 23. November 1943 schwer beschädigt. Nach dem Krieg sollte sie abgerissen werden, Proteste aus der Bevölkerung verhinderten dies. Als Kompromiss wurde die Ruine des alten Hauptturms als Mahnmal für die Schrecken des Krieges erhalten .

Neue Kirche Zugleich wurde eine neue Kirche in Auftrag gegeben. Zwischen 1959 und 1963 wurde nach Plänen des Architekten Egon Eiermann der achteckige Kirchenraum mit einem rechteckigen Foyer im Westen auf einer höher gelegenen Plattform errichtet. Den sechseckigen Glockenturm sowie die rechteckige Gemeindekapelle errichtete Eiermann östlich des alten Kirchturms. Das Ensemble der Gedächtniskirche steht mittlerweile unter Denkmalschutz.

Turm Der Stumpf des alten Hauptturms misst heute 71 Meter, ursprünglich war der Hauptturm 113 Meter hoch. Gelegen zwischen Budapester Straße und Kurfürstendamm ist die Kirche auf dem Breitscheidplatz heute ein Wahrzeichen des Berliner Westens. Im Sommer dieses Jahres soll der Alte Turm der Gedächtniskirche, der bereits seit knapp drei Jahren für die Restaurierungsarbeiten mit weißen Platten eingerüstet ist, wieder komplett zu sehen sein.