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BerlinRadar

Steglitz-Zehlendorf: 72 neue Wohnungen nahe dem Schlachtensee ++ Mitte: Für Schülerreisen im Sommer läuft jetzt die Anmeldung ++ Spandau: Mehrheit gegen das Warmbaden im Stadtbad ++ Tempelhof-Schöneberg: BVV will sich um marode Sporthallen kümmern ++ Pankow: Straße wird nach Malerin Beatrice Zweig benannt ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Lottostiftung gibt Geld für Archiv zu Pop- und Subkultur

72 neue Wohnungen nahe dem Schlachtensee

– Noch im Frühjahr beginnt der Bau des „Schlachtensee Carrés“ an der Matterhornstraße 48. Die Baugenehmigung ist erteilt. Auf dem 10.500 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis 2015 ein Ensemble aus fünf Palaisneubauten mit 72 Wohnungen zwischen 60 und 220 Quadratmetern. Bauherr Diamona & Harnisch investiert 32 Millionen Euro.

Für Schülerreisen im Sommer läuft jetzt die Anmeldung

Das Jugendamt bietet wieder Reisen für Jungen und Mädchen aus dem Bezirk zwischen sieben und 16 Jahren an. Sie können ihre Sommerferien unter anderem im Agentencamp in Klietz oder am Schweriner See verbringen. Erforderlich ist eine Anmeldung zwischen dem 10. und 28. März beim Jugendamt. Finanzschwache Familien können eine finanzielle Unterstützung erhalten.

Mehrheit gegen das Warmbaden im Stadtbad

Die rot-grüne Zählgemeinschaft in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat beschlossen, die Warmbadetage am Wochenende im Stadtbad an der Radelandstraße abzuschaffen. Dieses Ersuchen soll an die Berliner Bäder Betriebe (BBB) geschickt werden. Die CDU war nur gegen den Warmbadeaufschlag in Höhe von 1,50 Euro. Bei den BBB gab es laut einem Sprecher keine Beschwerden über das Angebot. Man wolle über den Antrag Ende März entscheiden.

BVV will sich um marode Sporthallen kümmern

Das Bezirksamt soll alle Sporthallen auflisten, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können. Diesen Antrag von Grünen und SPD haben die Bezirksverordneten beschlossen. Aufgelistet werden sollen auch die Kosten sowie die provisorischen Arbeiten, mit denen die Mängel vorübergehend behoben werden können.

Straße wird nach Malerin Beatrice Zweig benannt

Das Bezirksamt hat beschlossen, die Straße 201 in Niederschönhausen nach Beatrice Zweig, Malerin und Ehefrau des Schriftstellers Arnold Zweig, benannt werden soll. Der Vorschlag stammt vom Frauenbeirat Pankow. Die Straße 201 stößt auf die Homeyerstraße, an der die Familie Zweig ab 1950 wohnte. Das Bezirksamt will Anlieger und Grundstückseigentümer über das Vorhaben informieren.

Lottostiftung gibt Geld für Archiv zu Pop- und Subkultur

Das Archiv der Jugendkulturen, Fidicinstraße 3, erhält von der Lottostiftung Berlin 329.000 Euro. Damit soll der Aufbau eines professionellen und öffentlich zugänglichen Archivs zur Berliner Pop- und Subkulturgeschichte finanziert werden. Außerdem soll mit dem Geld eine Datenbank zur Online-Recherche aufgebaut werden, wie die Lottostiftung weiter mitteilt. Mit der ersten Ausschüttung 2014 werden insgesamt 27 Einrichtungen mit mehr als 7,2 Millionen Euro gefördert.