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Justiz: Junge Straftäter erarbeiten 570.000 Euro für Opfer ++ Fahndungserfolg: Aus Gewahrsam geflohener Räuber in Berlin gefasst

Junge Straftäter erarbeiten 570.000 Euro für Opfer

Junge Straftäter aus Berlin haben in den vergangenen zehn Jahren mithilfe eines Schadensfonds etwa 570.000 Euro Entschädigung für ihre Opfer erarbeitet. Die verurteilten Jugendlichen leisteten dafür 114.000 Stunden gemeinnützige Arbeit. Für jede geleistete Arbeitsstunde werde den Kriminellen Geld gutgeschrieben – als Schadensersatz oder Schmerzensgeld für die Opfer. Der Fonds sei in doppelter Hinsicht ein Erfolg, so Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU). Die Täter lernten, wie schwer es sei, einen verursachten Schaden auszugleichen. Andererseits erhielten die Geschädigten ohne größeren Aufwand einen Ausgleich für den erlittenen Schaden.

Aus Gewahrsam geflohener Räuber in Berlin gefasst

Ein mutmaßlicher Räuber, der vergangene Woche aus einem Verwahrraum der Polizei in Pirna (Sachsen) ausgebrochen war, sitzt in Berlin in Untersuchungshaft. Er sei am Sonnabend in einer Notunterkunft in Moabit festgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Da der 27-jährige Pirnaer schon früher in der Hauptstadt polizeilich in Erscheinung getreten sei, seien die dortigen Kollegen auf sein Erscheinen vorbereitet gewesen. Der Mann hatte am Mittwoch vergangener Woche in Pirna einen Antik-Laden überfallen, war von Nachbarn überwältigt und der Polizei übergeben worden. Aus einem Verwahrraum gelang ihm die Flucht.