25 Jahre Mauerfall

Ost-Bühnen zum Theatertreffen

Berlin auf dem Weg zur geeinten Stadt

Mit Heiner Müllers Inszenierung seines Stücks „Die Lohndrücker“ vom Deutschen Theater in Ost-Berlin und Volker Brauns „Die Übergangsgesellschaft“ vom Ost-Berliner Maxim-Gorki-Theater nimmt die DDR erstmals am Theatertreffen vom 3. bis 25. Mai in West-Berlin teil, teilte die Berliner Festspiele GmbH am 2. März 1989 mit. Vom Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin wurde außerdem die Inszenierung „Der Selbstmörder“ von Nikolai Erdmann ausgewählt. Außerdem wurde das Schweriner Programm „FDJ-Lieder der Fünfzigerjahre“ eingeladen. Neben zahlreichen deutschen und deutschsprachigen Bühnen des Auslands sind beim Theatertreffen natürlich auch West-Berliner Ensembles mit ihren Inszenierungen vertreten, so etwa die Berliner Schaubühne mit „Die Zeit und das Zimmer“ von Botho Strauß.