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BerlinNews III

Gefährliches Handgepäck: Busfahrer ließ Betrunkenen mit Luftgewehr stehen ++ Elbe-Hochwasser: Zossen sammelt Spenden für Opfer, die es gar nicht gibt ++ Finanzverwaltung: Land sucht auf Messe in Polen nach Mitarbeitern

Busfahrer ließ Betrunkenen mit Luftgewehr stehen

Ein Busfahrer hat in Wittenhof (Uckermark) einen betrunkenen 60-Jährigen an der Haltestelle stehen lassen. Wie die Polizei am Mittwoch in Frankfurt (Oder) mitteilte, hatte der Mann ein Luftgewehr im Handgepäck. Die Mischung aus Alkohol und Waffe erschien dem Busfahrer am Dienstag zu gefährlich, er informierte die Polizei. Ein Alkoholschnelltest bei dem Mann ergab knapp zwei Promille. Zudem konnte er keine Waffenbesitzkarte vorweisen.

Zossen sammelt Spenden für Opfer, die es gar nicht gibt

Eine Spende aus Zossen (Teltow-Fläming) von knapp 2000 Euro für Hochwasseropfer im sächsischen Torgau ist dort bisher nicht angekommen. Das Geld sei von Stadtverordneten und der Stadtverwaltung im Juni 2013 für Opfer des Elbe-Hochwassers gesammelt worden, berichtet die „Märkische Allgemeine“. Das Geld liege aber noch auf einem Konto, bestätigte Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Der Stadt Torgau ist indes das Hilfsangebot laut Zeitung gar nicht bekannt. Zudem habe es dort keine Flutschäden gegeben.

Land sucht auf Messe in Polen nach Mitarbeitern

Brandenburgs Finanzverwaltung sucht für die 14 Finanzämter erstmals auch in Polen Mitarbeiter. Auf einer Bildungsmesse am Wochenende in Poznan (Posen) soll für den Landesdienst geworben und bei Schülern Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium geweckt werden. Ziel sei, mehr Beschäftigte mit Polnisch-Kenntnissen in die Verwaltung zu holen, erklärte Finanzminister Christian Görke (Linke). Unter anderem seien die Finanzämter Cottbus und Oranienburg für in Deutschland tätige polnische Baufirmen und ihre Arbeitnehmer zuständig.