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Spandau: Ehrung für erfolgreiche Sportler aus dem Bezirk ++ Lichtenberg: Abgeordnete sichern Bestand von Regionalbahnhof ++ Treptow-Köpenick: Behörden erbitten Hinweis zu illegalem Baumbeschnitt ++ Mitte: Netzbetreiber 50 Hertz baut neue Unternehmenszentrale ++ Tempelhof-Schöneberg: Mehr Transparenz bei Neubauvorhaben ++ Steglitz-Zehlendorf: Bleibende Erinnerung an preußischen Kulturpolitiker ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Café im Flüchtlingsheim eröffnet erst im Sommer ++ Neukölln: Bezirk hat kein Geld für moderne Heizungsanlagen

Ehrung für erfolgreiche Sportler aus dem Bezirk

Bei der jährlichen Ehrung von Sportlern des Bezirks am Freitag, 21. Februar, um 17 Uhr im Gotischen Saal der Zitadelle werden 16 Erst- und Drittplatzierte bei Welt- und Europameisterschaften geehrt. Auch die Leistung von Spandaus Sportlerin des Jahres 2013, der Modernen Fünfkämpferin Alexandra Bettinelli, wird gewürdigt, sowie eine 75-jährige Kanusportlerin. Rund 270 Titelträger waren dem Fachbereich Sport des Bezirksamtes von allen Vereinen gemeldet worden.

Abgeordnete sichern Bestand von Regionalbahnhof

Der Regionalbahnhof Karlshorst bleibt so lange in Betrieb, bis am Bahnhof Köpenick ein neuer Halt für Regionalbahnen existiert. Das wurde im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr beschlossen, nachdem die Fraktionen von CDU und SPD des Abgeordnetenhauses einen entsprechenden Antrag eingereicht hatten. Gregor Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der CDU Lichtenberg: „Die mehr als 5500 gesammelten Unterschriften für den Erhalt des Bahnhofs zeigen, wie wichtig den Lichtenbergern der Zugang zum Regionalverkehr ist.“

Behörden erbitten Hinweis zu illegalem Baumbeschnitt

Mehrmals wurden in den vergangenen Wochen die Kronen von Straßenbäumen illegal beschnitten. Es habe massive Eingriffe an drei Bäumen am Saarower Weg gegeben, teilte das Grünflächenamt Treptow-Köpenick mit. Am Kalkbergeweg seien zwei Kirschbäume, zwei Linden und ein Ahorn betroffen. Das Amt bittet Anwohner, bei der Aufklärung der Schäden mitzuhelfen. Hinweise können unter Telefon 902 97-58 23 gegeben werden.

Netzbetreiber 50 Hertz baut neue Unternehmenszentrale

Der Bau der neuen Unternehmenszentrale des Stromnetzbetreibers 50 Hertz in der Europa City Berlin an der Heidestraße hat begonnen. Im Jahr 2012 war der Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben worden, im April 2013 ist das Architektenbüro LOVE architecture and urbanism aus dem österreichischen Graz aus einem internationalen Wettbewerb als Sieger hervorgegangen. Etwa 60 Millionen Euro will das Unternehmen in den Bau investieren.

Mehr Transparenz bei Neubauvorhaben

Neubauvorhaben, die ab dem Jahr 2013 beantragt wurden, soll das Bezirksamt künftig auf der bezirklichen Internetseite veröffentlichen. Auch der Ausschuss für Stadtentwicklung soll regelmäßig informiert werden. Diesen Antrag der Grünen haben die Bezirksverordneten beschlossen. Das Bauvorhaben soll kurz beschrieben werden, auch Befreiungen und Überschreitungen der planungsrechtlichen Vorgaben müssen mitgeteilt werden.

Bleibende Erinnerung an preußischen Kulturpolitiker

Zum 175. Geburtstag von Friedrich Althoff (1839-1903) ist an seiner Grabstätte auf dem Gelände des Botanischen Gartens an der Königin-Luise-Straße eine Gedenktafel enthüllt worden. Der preußische Kulturpolitiker Althoff zählt zu den bedeutenden Gestaltern des deutschen Bildungs- und Hochschulwesens. Er hatte von 1882 bis 1907 Dahlem als Standort klassischer Forschung etabliert. Der Wissenschaftler wirkte an der Modernisierung, am Aufbau und an der Gründung von Universitäten mit und war an der Reform des Bibliothekswesens beteiligt.

Café im Flüchtlingsheim eröffnet erst im Sommer

Die Eröffnung des Nachbarschaftscafés im Flüchtlingsheim an der Stallschreiberstraße verzögert sich. Die Gesellschaft Prisod, Betreiber des Heims, hatte zunächst angekündigt, das Café solle im Sommer 2013 eröffnen. Wegen schwieriger baulicher Bedingungen im Gebäude verschiebe sich dieser Termin auf den Sommer 2014, sagte Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke). Zunächst müssten die Etagen für die Bewohner ausgebaut werden.

Bezirk hat kein Geld für moderne Heizungsanlagen

Der Bezirk hat Probleme mit überalterten Heizungen in seinen Dienstgebäuden. „Zurzeit sind 22 Heizungszentralen in Betrieb, die älter als 20 Jahre sind und dringend erneuert werden müssten“, sagte Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) auf Anfrage der Linken. „Die Investitionskosten allein für diese 22 Anlagen betragen rund zwei Millionen Euro“, so Buschkowsky. Der Bezirk könne dieses Geld aus seinem Haushalt aber nicht aufbringen.