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Unglück: Sechsjähriger stürzt vier Meter in die Tiefe ++ Forderung: CDU will mehr Kleingärten unter Schutz stellen ++ Zuschuss: Arbeit der Stadtteilmütter von Senat gesichert

Sechsjähriger stürzt vier Meter in die Tiefe

Am Fernsehturm hat es am Donnerstagnachmittag einen tragischen Unfall gegeben. Gegen 15.45 Uhr kletterte ein sechs Jahre altes Kind an den Außenanlagen des Fernsehturms hoch. In rund vier Metern Höhe rutschte das Kind ab und stürzte vor den Augen seiner Eltern in die Tiefe. Mit schweren Verletzungen wurde es in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Familie stammt aus Holland und ist zu Besuch in Berlin.

CDU will mehr Kleingärten unter Schutz stellen

Die CDU-Fraktion will mehr Kleingärten unter Schutz stellen. Derzeit seien gut 80 Prozent der Laubenflächen dauerhaft gesichert. Andere hätten Schutzfristen bis 2020, sagte der CDU-Abgeordnete Stefan Evers im Abgeordnetenhaus. „Wir wollen den Anteil der dauerhaft Geschützten erhöhen.“ Die Lauben dürften „nicht erste Wahl zur Gewinnung von Flächen für Wohnungsbau sein“, betonte Evers. Der Senat hatte im Januar die Fristen für sieben Anlagen beendet und elf verlängert.

Arbeit der Stadtteilmütter von Senat gesichert

Die Arbeit der Stadtteilmütter und Integrationslotsen in Berlin ist jetzt nach Angaben des Senats auf eine sichere Grundlage gestellt worden. Seit Jahresbeginn stünden in einem Rahmenprogramm pro Jahr 2,2 Millionen Euro dafür zur Verfügung, sagte Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) am Donnerstag in der Fragestunde im Abgeordnetenhaus. Davon können 70 Stellen für Stadtteilmütter und Integrationslotsen unbefristet finanziert werden, sagte Kolat.