Berliner helfen

Experten beantworten Fragen zum Thema Krebs

Im Rahmen des Deutschen Krebskongresses (DKK) findet am 22. Februar der 6. Krebsaktionstag in den Hallen der Messe Berlin, Südgelände, statt.

Ärzte, Psychoonkologen und Vertreter von Selbsthilfegruppen geben einen umfassenden und laienverständlichen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Tumormedizin. Auf dem Programm stehen mehr als 50 Vorträge und Workshops zu 14 verschiedenen Themenbereichen. Zum Auftakt wird der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Professor Otmar Wiestler, die Frage stellen: Was ist Krebs überhaupt und wie kommt es, dass gesunde Zellen entarten? Weitere Themen sind: Krebstherapien und ihre Nebenwirkungen; personalisierte Krebstherapie, Ernährung und alternative Verfahren bei Krebs; erblicher Brust- und Eierstockkrebs, neueste Behandlungsmöglichkeiten bei Leukämie und Lymphomen, Hirntumoren, Darmkrebs, Magenkrebs oder Prostatakrebs. In der Veranstaltung „Hilfen für Angehörige“ stellt die Berliner Krebsgesellschaft von 14 bis 17 Uhr ihre entsprechenden Angebote vor, darunter die Angehörigengruppe, das Projekt Hilfen für Kinder krebskranker Eltern sowie das Kurs- und Gruppenprogramm.

Vor dem Hintergrund, dass allein in diesem Jahr voraussichtlich deutschlandweit rund 500.000 Menschen und in Berlin 17.000 neu an Krebs erkranken werden, sagt der Vorsitzende der Berliner Krebsgesellschaft, Professor Peter M. Schlag: „Deshalb haben wir mit dem Krebsaktionstag ein Forum geschaffen, auf dem sich Patienten, Angehörige und Interessierte umfassend über die vielen Aspekte dieser Erkrankung informieren können.“

Krebsaktionstag am 22. Februar 2014, 10 bis 17 Uhr, Messe Süd, Eingang Jafféstraße. Der Eintritt ist kostenlos.