Meldungen

BerlinRadar

Friedrichshain-Kreuzberg: Straße wird nach jüdischer Bildhauerin benannt ++ ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Eltern können sich über Drogen informieren ++ Neukölln: Kita an der Böhmischen Straße wird reaktiviert ++ Reinickendorf: Bäumefällen im Sommerhalbjahr verboten ++ Tempelhof-Schöneberg: Gedenken an die ermordete Berlinerin Hatun Sürücü ++ Treptow-Köpenick: An der Ekkehardstraße sollen Wohnungen entstehen ++ Marzahn-Hellersodrf: Auszeichnungen für Sportler und Ehrenamtliche ++ Spandau: Neue Jugendbildungs- und Begegnungsstätte

Straße wird nach jüdischer Bildhauerin benannt

Friedrichshain –Die Straße neben der Mercedes-Benz-Vertriebszentrale wird am 13. Februar nach der jüdischen Bildhauerin und Malerin Edith Kiss benannt. Sie war während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiterin im Daimler-Benz-Werk in Genshagen. In der Vertriebszentrale ist ab 14. Februar die Ausstellung „Edith Kiss 1906–1966“ zu sehen(werktags, 9–17 Uhr). Die Straßenbenennung ist ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung.

Eltern können sich über Drogen informieren

Damit Eltern sich besser vorbereiten können, um mit eventuellen Drogenkontakten ihrer Kinder umzugehen, bietet die Jugend- und Suchtberatungsstelle LogIn des Notdienst Berlin e. V. ab Februar Kurse für Eltern an. Schwerpunkte sind Themen wie Konsumentwicklung, Wirkungsweise von Drogen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Elternrolle. Mehr Informationen unter www.notdienstberlin.de.

Kita an der Böhmischen Straße wird reaktiviert

Ein früheres Kita-Gebäude an der Böhmischen Straße 35 soll wieder Kindertagesstätte werden. Das Haus war 1997 errichtet, ab 2006 als Bürogebäude genutzt worden. Der Bedarf an Kinderbetreuung in der Umgebung sei hoch, so Jugendstadtrat Falko Liecke (CDU).

70 Plätze sollten reaktiviert werden.

Das Bezirksamt sucht einen freien Träger für die Kita um einen Erbbaupachtvertrag abzuschließen. Ein Interessenbekundungsverfahren ist vorgesehen.

Bäumefällen im Sommerhalbjahr verboten

Wer zwischen 1. März und 30. September Büsche stutzen oder Bäume fällen will, muss sich bei der Unteren Naturschutzbehörde melden. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschied, solche Arbeiten seien für den betreffenden Zeitraum verboten. Geplante Bauvorhaben können verzögert werden. Bauherren sollten sich rechtzeitig um die Baufreiheit ihrer Grundstücke kümmern, so Bezirksstadtrat Martin Lambert (CDU). Unter Umständen sind auch öffentliche Bauvorhaben betroffen.

Gedenken an die ermordete Berlinerin Hatun Sürücü

Zur Erinnerung an Hatun Sürücü legen Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer am Gedenkstein einen Kranz nieder (7. Februar, 15 Uhr, Oberlandgarten 1/Oberlandstraße). Die Deutsche kurdisch-türkischer Herkunft war vor neun Jahren von ihrem Bruder an einer Bushaltestelle in Tempelhof erschossen worden. Der Mord hatte eine Integrationsdebatte ausgelöst.

An der Ekkehardstraße sollen Wohnungen entstehen

Auf dem Grundstück an der Ekkehardstraße Ecke Ludwig-Klapp-Straße in Baumschulenweg sollen jetzt neue Wohnungen gebaut werden. Das teilte Baustadtrat Rainer Hölmer (SPD) auf Anfrage der Linken mit. Die Bauruine auf dem Areal werde einschließlich der Bodenplatte abgetragen. Der Eigentümer habe im Gespräch mit dem Bezirksamt angekündigt, den Bauantrag zu dem Vorhaben im Februar stellen zu wollen, sagte Hölmer.

Auszeichnungen für Sportler und Ehrenamtliche

Stefan Komoß (SPD), Bezirksbürgermeister und Schul- und Sportstadtrat, zeichnet bei der 19. Sportlerehrung des Bezirkes (14. Februar, 18 Uhr, Haus des Sports, Eisenacher Straße 121) die Sportler des Jahres 2013 aus. In einer Abstimmung mit mehr als 4500 Teilnehmern wurden in acht Kategorien die Kandidaten für die Sportlerehrung bestimmt. Ausgezeichnet werden auch 14 ehrenamtliche Trainer für ihre Arbeit in den Sportvereinen.

Neue Jugendbildungs- und Begegnungsstätte

Am Kladower Damm soll eine von der Katja-Ebstein-Stiftung geplante Jugendbildungs- und Begegnungsstätte entstehen. Der Grundstückskaufvertrag sei geschlossen, die planungsrechtlichen Voraussetzungen lägen vor, so CDU-Fraktion Spandau. Die Stiftung sei jedoch ihrer Verpflichtung, den Kaufpreis zu hinterlegen, noch nicht nachgekommen, so Sprecherin Beate Christ.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de