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Justiz: Aggressiver Radfahrer zu hoher Geldstrafe verurteilt ++ Obdachlose: Ex-Eisfabrik-Bewohner bekommen endgültige Bleibe

Aggressiver Radfahrer zu hoher Geldstrafe verurteilt

Ein rabiater Radfahrer ist nach Angaben der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Berlin vom Amtsgericht Tiergarten zu 45 Tagessätzen á 25 Euro plus 400 Euro Schmerzensgeld plus Verfahrenskosten verurteilt worden. Der Kurier war zunächst in Pankow bei Rot gefahren. Als ein Polizist ihn stoppen wollte, zeigte der Radler dem Beamten seinen Mittelfinger und fuhr weiter. Dann fuhr er mutwillig eine Polizistin um. Der Kurier musste sich laut DPolG wegen Beleidigung, Widerstand und einer Rotlichtfahrt vor Gericht verantworten. Das Urteil sei ein „klares Signal gegen Radler-Rambos“, sagte Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin.

Ex-Eisfabrik-Bewohner bekommen endgültige Bleibe

Die ehemaligen Bewohner der alten Eisfabrik an der Köpenicker Straße in Mitte haben nach einer wochenlangen Odyssee eine endgültige neue Bleibe. Bis Montag nächster Woche sei noch eine Übernachtung bei den Maltesern gesichert, danach gebe es eine unbefristete Unterkunft in einem Wohnheim in Wedding, teilte die Gruppe am Donnerstagabend mit. Anfang Dezember hatten die 23 Bulgaren die ehemalige Eisfabrik verlassen müssen und waren damit obdachlos geworden. Sie hatten etwa zwei Jahre lang in selbst gebauten Hütten in der Eisfabrik-Ruine gelebt. Wegen baulicher Mängel und Sicherheitsbedenken war diese Ende Dezember geräumt worden.