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BerlinRadar

Charlottenburg-Wilmersdorf: Bäderbetriebe sollen sich mit Bezirken abstimmen ++ Mitte: Bücher für Menschen mit einer Behinderung ++ Steglitz-Zehlendorf: Künstler wollen Markt auf dem Mexikoplatz behalten ++ Tempelhof-Schöneberg: Hochschule an neuem Standort in Schöneberg ++ Pankow: Pläne für den Umbau der Pappelallee ++ Spandau: Räume für Kulturverein Kladower Forum ++ Treptow-Köpenick: Maler übergibt Bild vom Hauptmann von Köpenick ++ Lichtenberg: Fünf Stadtteilzentren für eine bessere Nachbarschaft ++ Marzahn-Hellersdorf: Preise für besten Lehrling und besondere Unternehmen ++ Reinickendorf: 340 Hilfesuchende in der Bürgerberatung ++ Reinickendorf: Aktionstag zum Thema Vorsorgevollmachten

Bäderbetriebe sollen sich mit Bezirken abstimmen

- Die Bezirke sollen in den Reformprozess der Berliner Bäder Betriebe eingebunden werden. Diesen Antrag der SPD-Fraktion haben die Bezirksverordneten in ihrer jüngsten Versammlung einvernehmlich beschlossen. Das dem Bäder-Aufsichtsrat vorgelegte Konzept sollte auch die bezirklichen Interessen berücksichtigen, so die Begründung. Nach der Einführung der neuen Tarifstruktur hat es zahlreiche Proteste von Schwimmern und Badegästen gegeben.

Bücher für Menschen mit einer Behinderung

- Bibliotheken, Museen und Musikschulen sollen auch Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung zugängig sein. Das ist das Ziel von Kulturstadträtin Sabine Weißler (Grüne). „Unsere Kurse und Ausstellungen sind für alle Menschen, die sich dafür interessieren“, sagt die Stadträtin. So wurden zum Beispiel E-Book-Reader angeschafft, die auch Sehbehinderte nutzen können. Es gibt Vorlesebücher für Demenzkranke und Kunstkurse für Kinder mit Behinderungen.

Künstler wollen Markt auf dem Mexikoplatz behalten

– Nach dem Tod von Hartmut Brandstetter, der seit 32 Jahren den Oster-, Herbst- und Künstlermarkt in der Adventszeit am S-Bahnhof Mexikoplatz organisiert hat, soll das Markttreiben dort weitergehen. Das haben Kunden und Standbetreiber mit einer Unterschriftenaktion gefordert. Seine Lebensgefährtin Ramona Martin ist bereit, die Märkte weiter zu organisieren. Sie kennt seit zehn Jahren das Marktgeschehen und will sich mit dem Ordnungsamt in Verbindung setzen.

Hochschule an neuem Standort in Schöneberg

– Die Hochschule für populäre Künste hat ihren Studienbetrieb in der Potsdamer Straße 188 aufgenommen. Sie ist kürzlich aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Universität der Künste in Charlottenburg an diesen neuen Standort gezogen. Die Hochschule ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule mit acht Bachelor-Studiengängen in Bereichen wie Medienmanagement, Musikproduktion und Audiodesign.

Pläne für den Umbau der Pappelallee

Die Entwürfe für den Umbau von Pappelallee und Stahlheimer Straße liegen vor. Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne) und die S.T.E.R.N. GmbH Bezirksamt stellen die Pläne am 21. Januar, 19 Uhr, im Saal der Bezirksverordneten im Haus 7 auf dem Verwaltungsgelände an der Fröbelstraße 17 vor. Vorgesehen für die Straßen sind Radstreifen am Rand der Fahrbahn und Parkbuchten, ähnlich wie in der Kastanienallee.

Räume für Kulturverein Kladower Forum

Die ehemalige Kindertagesstätte am Dechtower Steig 3A, die vom Liegenschaftsfonds verwaltet wird, soll im Rahmen der neuen Liegenschaftspolitik dem gemeinnützigen Kulturverein Kladower Forum zur Verfügung gestellt werden. Dafür spricht sich der Bildungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung aus. Die CDU hatte den Antrag eingebracht. Er wird Ende Januar in der BVV abgestimmt. Das Kladower Forum sucht dringend neue Räume.

Maler übergibt Bild vom Hauptmann von Köpenick

Der armenische Künstler Spartak Babajan schenkt dem Bezirk ein Ölgemälde, das den Hauptmann von Köpenick zeigt. Der 80-jährige Babajan lebt in Kalifornien. Nach dem Fall der Mauer arbeitete er in Berlin und beteiligte sich an Kunstwettbewerben. Von ihm stammen die Skulptur des Hauptmanns vor dem Rathaus Köpenick und das Denkmal Friedrichs II. auf dem Marktplatz in Friedrichshagen. Babajan wurde in Westeuropa als „Maler der Perestroika“ bekannt.

Fünf Stadtteilzentren für eine bessere Nachbarschaft

Das Bezirksamt will fünf Stadtteilzentren einrichten: je eines im Norden und Süden von Hohenschönhausen sowie im Norden, Süden und in der Mitte von Lichtenberg. Gesucht werden Träger für diese Zentren, die Erfahrungen in der Nachbarschaftsarbeit und im Aufbau von Netzwerken haben. Das Amt stellt 2014 und 2015 Personalmittel und Mietzuschüsse zur Verfügung. Interessenten können sich bis 28. Februar bewerben. Info unter www.berlin.de/ba-lichtenberg.

Preise für besten Lehrling und besondere Unternehmen

– Zum zweiten Mal wird vom bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit der Ausbildungspreis „Wir Unternehmen Zukunft“ vergeben. Noch bis zum 31. Januar können sich Firmen und Auszubildende bei der Geschäftsstelle des Wirtschaftskreises, Georg-Knorr-Straße 4, 12681 Berlin, bewerben. Vergeben werden Preise für Nachhaltigkeit, soziale Kompetenz und Kooperation. Neu ist die Auszeichnung „Bester Lehrling“.

340 Hilfesuchende in der Bürgerberatung

– Insgesamt 340 Reinickendorfer haben im vergangenen Jahr Hilfe beim Bürgerberater Dieter Heidbreder gesucht. „Drei von vier Beratungen waren nachbarschaftlicher Art, häufig auch charakterisiert durch Streitigkeiten“, sagt Stadtrat Martin Lambert (CDU). Auch Fragen zum Bau- und Naturschutz seien gestellt worden. Dieter Heidbreder ist donnerstags, 12 bis 18 Uhr, im Rathaus Reinickendorf anzutreffen, die Beratung ist kostenlos.

Aktionstag zum Thema Vorsorgevollmachten

– Zu den Themen Vorsorgevollmacht sowie Betreuungs- und Patientenverfügung können sich Interessierte am Donnerstag, 23. Januar, von 10 bis 17 Uhr im Foyer des Rathauses Reinickendorf, Eichborndamm, erkundigen. Mit dabei sind der Humanistische Verband und Betreuungsvereine.