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Rechtsradikalismus: Mitarbeiter von Flüchtlingsheim beleidigt ++ Instandsetzung: Bodenplatten aus Granit für beschädigtes Mahnmal ++ Kriminalität: Polizei fasst Kokaindealer in Lichterfelde

Mitarbeiter von Flüchtlingsheim beleidigt

Am Sonntagmittag hat es an dem Flüchtlingsheim in der Carola-Neher-Straße in Hellersdorf einen Polizeieinsatz gegeben. Einige Männer, die von der Polizei teilweise der rechten Szene zugeordnet werden, seien vor dem Heim aufgezogen, hätten Musik gemacht und gefilmt. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes griff ein und wurde daraufhin fremdenfeindlich beleidigt. Die Polizei erteilte Platzverweise und ermittelt nun wegen Beleidigung.

Bodenplatten aus Granit für beschädigtes Mahnmal

Das beschädigte Mahnmal am Lindenufer in Spandau soll neue Bodenplatten aus rotem Granit bekommen. Sie sind Ersatz für die Messingplatten, die im Dezember entwendet wurden. Die Instandsetzung wird nach dem Ende der Frostperiode erfolgen. Das Mahnmal erinnert an die zerstörte Synagoge und an die Spandauer Opfer des Holocaust. Das Bezirksamt hatte Anzeige wegen Diebstahls erstattet.

Polizei fasst Kokaindealer in Lichterfelde

Die Polizei hat einen Drogenhändler mit 19 Gramm Kokain erwischt. Der 25-Jährige fiel bei einer Verkehrskontrolle am Sonnabend in Lichterfelde auf, weil er schnell noch eine Plastiktüte unter dem Fahrersitz zu verstecken versuchte. Die Polizisten durchsuchten das Auto und anschließend auch die Wohnung des Verdächtigen. Dort fanden sie eine Waage und Gefäße für Drogen.