Kriminalität

Niedergestochener Schüler: Polizei setzt Belohnung aus

Im Fall des niedergestochenen Austauschschülers aus Bolivien fahndet die Mordkommission mit zwei verschiedenen Phantombildern nach dem Täter.

Welches der Bilder dem Täter ähnlicher sehe, sei noch unklar, hieß es. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 2500 Euro ausgesetzt. Ein Autofahrer hatte den jugendlichen Fußgänger kurz nach Mitternacht des 2. Januar am Halleschen Tor in Kreuzberg lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt. Der Gesuchte soll 25 bis 30 Jahre alt, auffällig groß (bis zu 195 Zentimeter) und vermutlich türkischer Herkunft sein. Mit dem Verdächtigen zusammen befanden sich drei offenbar ebenfalls südländische Frauen im Fahrzeug, die als Zeugen gesucht werden. Bei dem Fluchtwagen könnte es sich um einen viertürigen, hellen Wagen wie einen Peugeot 207 mit auffällig glänzenden Felgen handeln. Hinweise nimmt die 2. Mordkommission unter der Telefonnummer (030) 46 64 91 12 22 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.