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BerlinRadar

Charlottenburg-Wilmersdorf: Bebauungsplan muss erneut ausgelegt werden ++ Neue Folge der Kurfürstendamm-Gespräche ++ Tempelhof-Schöneberg: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ++ Mitte: Preis für gute Nachbarschaft erneut ausgelobt ++ Jugendkunstschule bietet Ferienkurse an ++ Steglitz Zehlendorf: Platz soll nach Richard Draemert benannt werden

Bebauungsplan muss erneut ausgelegt werden

Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans, der den Bestand der Kleingartenkolonien Golfplatz und Ruhwald östlich des Ruhwaldparks sichern soll, muss aufgrund eines Formfehlers wiederholt werden. Die Pläne liegen vom 20. Januar bis 19. Februar im Stadtentwicklungsamt am Fehrbelliner Platz 4 aus. Der neue Bebauungsplan soll den alten von 1975 ersetzen, der noch den Bau eines Wohnviertels mit Schwimmbad und Kita auf diesem Areal vorsah.

Neue Folge der Kurfürstendamm-Gespräche

„Verkaufsmeile Kurfürstendamm – City West und der Einzelhandel“ heißt das Thema, mit dem sich der Kurfürstendamm e.V. am Donnerstag, 23. Januar, in seiner Reihe „Kurfürstendamm-Gespräche“ beschäftigt. Es geht um die Erfolgsgeschichte des Boulevards und die Aussichten für das Jahr 2014. Eingeladen ist Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Berlin-Brandenburg. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Bristol Bar des Hotels Bristol Kempinski (Kurfürstendamm 27, Eingang Fasanenstraße).

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

In Lichtenrade befand sich von 1943 bis zum 20. April 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Zum Gedenken an die politischen Gefangenen, die unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten, findet am Sonntag, 26. Januar, 14 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Nachbarschafts- und Familienzentrum an der Finchleystraße 10 statt, die von Mechthild Rawert, SPD-Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg organisiert wird. Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Preis für gute Nachbarschaft erneut ausgelobt

Der Verbund für Nachbarschaft und Selbsthilfe lobt zum neunten Mal den „Klara Franke-Preis“ für gute Nachbarschaft aus. Im Februar wird die Jury unter Schirmherrschaft von Ingrid Thorius, der Tochter von Klara Franke, aus den Vorschlägen einen Gewinner auswählen. Die Moabiter sind jetzt aufgerufen, ihre Vorschläge mit einer kurzen Begründung einzusenden an: B-Laden, Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin oder an die E-Mail-Adresse: b-laden@lehrter-strasse-berlin.net.

Jugendkunstschule bietet Ferienkurse an

In den Winterferien bietet die Jugendkunstschule Ferienkurse für Kinder und Jugendliche an, die zu Hause geblieben sind. In den Räumen an der Schönwalder Straße 19 können sie sich mit den Themen Fotografie, Textilgestaltung, Modedesign oder Modellieren mit Ton beschäftigen. Die Kurse beginnen entweder um 10 oder um 16Uhr. Die Teilnahme an den Kursen ist kostenlos, es fallen nur Materialkosten in Höhe von fünf Euro an. Weitere Informationen zu den Angeboten finden sich im Internet unter der Adresse: www.juks-mitte.de.

Platz soll nach Richard Draemert benannt werden

Der Platz vor dem U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte am Ausgang Onkel-Tom-Straße soll in Richard-Draemert-Platz benannt werden. Richard Draemert (1880-1957) war von 1946 bis 1954 Bezirksverordneter im damaligen Bezirk Zehlendorf. 1955 wurde er zum Stadtältesten ernannt. Er wohnte von 1894 bis zu seinem Tod in der Nähe des U-Bahnhofes. Zu seinen Verdiensten gehört, dass aufgrund seiner Initiative der Bau der Siedlung „Onkel-Toms-Hütte“ sowie die Weiterführung der U-Bahn vom Thielplatz bis Krumme Lanke in Angriff genommen wurde.