Reinickendorf

Es spukt am Letteplatz

Eine riesige leuchtende Spinne krabbelt an einem Baum am Letteplatz herunter, sie ist umgeben von anderen Grusel- und Fabelwesen.

Der Platz hat sich in ein Spukschloss verwandelt, vor allem zur Freude der kleinsten Anwohner. „Viele Kinder bitten ihre Eltern, einen Umweg zu machen, um an der Spinne vorbeizulaufen“, sagt Ute Funk, Mitarbeiterin beim Quartiersmanagement Letteplatz, das das Lichtinstallationsprojekt seit 2009 organisiert. Umgesetzt wurde es auch in diesem Jahr von dem Neuköllner Künstler Yves Mikelsons, gefördert wird es aus dem Programm „Soziale Stadt“. „Es ist ein sehr beliebtes Projekt, weil es den Platz in der dunklen Jahreszeit ausleuchtet und eine Identifikation mit dem Ort schafft“, sagt Ute Funk. Das gruselige Thema sei der Wunsch der Schüler der angrenzenden Reginhard-Grundschule gewesen, die auch mitgebastelt haben. Die Lichtkunst ist noch bis Ende Januar von 6 bis 8 Uhr und von 17 Uhr bis Mitternacht zu sehen.