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BerlinRadar

Charlottenburg-Wilmersdorf: Kunden spenden Zehntausende Spielzeuge ++ Reinickendorf: Neuer Sportbootanleger an der Greenwichpromenade ++ Steglitz-Zehlendorf: Kultur im „Haus am Waldsee“ langfristig gesichert ++ Lichtenberg: Straßen werden nach DDR-Sportlern benannt ++ Tempelhof-Schöneberg: Bezirksverordnete wollen Tempo 50 vor Stadtgrenze ++ Pankow: Ratskeller soll für Feiern genutzt werden ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Nachbarschaftsgarten mit „Familienurwald“ entsteht ++ Mitte: Weiteres Bürgeramt nimmt kein Bargeld mehr an

Kunden spenden Zehntausende Spielzeuge

Zehntausende Spielzeuge, darunter Tausende Kuscheltiere, haben die Kunden der Wilmersdorfer Arcaden in der Kundeninfo für bedürftige Kinder abgegeben. Eine Freude machten sie damit dem Familienzentrum Knobellotte e.V., der Flüchtlingsunterkunft an der Soorstraße 83 und der Vivantes-Kinderklinik im Friedrichshain. Der dortige Chefarzt Hermann Girschick inspirierte die Aktion: „Es ist erschreckend, mit wieviel Kinderarmut wir hier täglich in Berührung kommen.

Neuer Sportbootanleger an der Greenwichpromenade

Mit einem neuen Sportbootanleger wird die Greenwichpromenade um einen Anziehungspunkt für den Wassertourismus reicher. Wirtschaftsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) hat angekündigt, dass der Liegeplatz 2014 in der Nähe der Sechserbrücke entstehen soll. 24 Sport- und Segelboote könnten dort auf einmal festmachen. Damit werde die Lücke für Wasserwanderer nach Brandenburg und weiter nach Polen geschlossen. Brockhausen hat bereits die notwendigen Verträge für den Bau der Anlage unterzeichnet. 380.000 Euro werden investiert.

Kultur im „Haus am Waldsee“ langfristig gesichert

– Der Pachtvertrag für das „Haus am Waldsee“ an der Argentinischen Allee 30 wurde um 20 Jahre verlängert. Damit ist die kulturelle Arbeit des privaten Trägervereins langfristig gesichert. Das Haus war bis 2004 eine kommunale Einrichtung. Als bisher in Berlin einmaliges Modell war ein Vertrag zwischen dem Bezirk und dem Trägerverein ausgehandelt worden, der dem Trägerverein die Leitung des Hauses unter der Bedingung überließ, dass die Projektmittel selbst eingeworben würden.

Straßen werden nach DDR-Sportlern benannt

Im neuen Wohngebiet Gehrensee-/Anna-Ebermann-/Wartenberger Straße sollen sechs Straßen die Namen von ehemaligen DDR-Spitzensportlern erhalten. Erinnert wird mit diesem Beschluss der Bezirksverordneten an Eisschnellläuferin Helga Haase (erste Olympiasiegerin der DDR 1960 in Squaw Valley, USA), an Schwimmerin Jutta Langenau (erste Europameisterin der DDR 1954 in Turin), an Skispringer Harry Glaß (olympische Bronzemedaille 1956 in Cortina d‘Ampezzo, Italien) und an Radfahrer Erich Hagen (Friedensfahrtsieger 1960).

Bezirksverordnete wollen Tempo 50 vor Stadtgrenze

Das Bezirksamt soll sich bei den zuständigen Stellen in Brandenburg dafür einsetzen, dass auf der B 101 in Fahrtrichtung Berlin vor der Stadtgrenze und der dortigen Fußgänger-Ampel die Höchstgeschwindigkeit künftig nur noch 50 km/h beträgt. Derzeit liegt sie bei 70 km/h. Diesen Antrag der CDU-Fraktion haben die Bezirksverordneten beschlossen. Außerdem sollte dort eine Radaranlage installiert werden, die sowohl Rotlicht- als auch Geschwindigkeitsverstöße aufzeichnet.

Ratskeller soll für Feiern genutzt werden

Mit dem Pankower Ratskeller beschäftigt sich der Finanzausschuss der Bezirksverordnetenversammlung im Januar. Er diskutiert den Vorschlag der Grünen, dass der Ratskeller künftig von Vereinen und Privatpersonen für Feiern und Veranstaltungen genutzt werden kann. Das Bezirksamt soll dazu Interessenten einladen und mit ihnen über Nutzungsmöglichkeiten beraten. Der Ratskeller ist derzeit geschlossen. Er dient als Archiv für Wahlunterlagen.

Nachbarschaftsgarten mit „Familienurwald“ entsteht

Auf einem einstigen Sportplatz an der Glogauer Straße wird ein Nachbarschaftsgarten angelegt. Das Bezirksamt habe einen Nutzungsvertrag mit dem Verein common grounds abgeschlossen, sagte Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne). Die Vereinbarung gelte zunächst nur bis März 2015, könne aber verlängert werden. Vorgesehen sei, auf dem Kunstrasen einen „Familienurwald“ anzulegen. Die Grünflächen daneben könnten benachbarte Kitas gestalten. Langfristig soll auf dem Grundstück eine Kindertagesstätte entstehen.

Weiteres Bürgeramt nimmt kein Bargeld mehr an

– Das Bürgeramt im Rathaus Tiergarten auf dem Mathilde-Jacob-Platz stellt seinen Zahlungsverkehr um. Vom 2. Januar an können anfallende Gebühren nur noch mittels EC-Karte bezahlt werden. Die Annahme von Bargeld ist an diesem Standort nicht mehr möglich. Nachdem bereits im Juli 2013 im Bürgeramt Wedding die Kartenzahlung eingeführt wurde, kann jetzt nur noch im Bürgeramt Mitte an der Karl-Marx-Allee 31 bar eingezahlt werden.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de