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Streik verschoben

Empfehlung Die für Februar 2014 geplanten Streiks der angestellten Lehrkräfte werden verschoben. Am Montagabend folgte der Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) in Berlin der entsprechenden Empfehlung der Tarifkommission der angestellten Lehrkräfte. Die GEW beruft sich auf die Gespräche zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und der GEW zu einer Entgeltordnung für Lehrkräfte, die Anfang Dezember begonnen haben und im Januar fortgeführt werden sollen.

GEW-Vorsitzende „Wir räumen diesen Verhandlungen so viel Ernsthaftigkeit ein, dass wir uns jetzt vor Weihnachten entschieden haben, die geplanten Streiks zu verschieben“, sagte die Berliner GEW-Vorsitzende Doreen Siebernick. Finanzsenator Ulrich Nußbaum habe nun Zeit, sich in die Verhandlungen einzubringen. Die Gespräche mit der TdL seien aber ausschließlich dem Druck der Berliner Streiks zu verdanken. Die 17 Streiktage der angestellten Lehrkräfte hätten gezeigt, dass die GEW jedes Mal 2500 Menschen mobilisieren kann. Sollte es bis zum März keine Ergebnisse geben, behält sich die GEW weitere Streiks vor. Siebernick: „Dann könnte auch an Prüfungstagen gestreikt werden.“ Die GEW fordert für die angestellten Lehrer einen eigenen Berliner Tarifvertrag und die gleiche Bezahlung wie für die verbeamteten Kollegen.