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Mitte: Umweltzone gilt auch für Schausteller-Fahrzeuge ++ Steglitz-Zehlendorf: Steglitzer Damm soll attraktiver werden ++ Tempelhof-Schönerberg: Künstler sammelt Wünsche für das neue Jahr ++ Treptow-Köpenick: Jugendamt ist ins Gründerzentrum gezogen ++ Reinickendorf: Touristeninformation im Johanniter-Stift ++ Pankow: Krankenhaus soll neu ausgeschrieben werden ++ Neukölln: 80 Gäste werden zu „Mieter kochen für Mieter“ erwartet

Umweltzone gilt auch für Schausteller-Fahrzeuge

– Der Vorschlag der Bezirksverordneten von SPD, CDU und Piratenpartei, die Schausteller mit ihren Großfahrzeugen innerhalb der Umweltzone von der Umweltplakette zu befreien, wurde zurückgewiesen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat klargestellt, dass die Erteilung einer pauschalen Ausnahmeregelung für Schaustellerfahrzeuge nicht zulässig ist. Es bestehe die Gefahr, dass das Prinzip „Nachrüstung vor Ausnahme“ unterwandert werde, sagt Silke Gebel, umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Abgeordnetenhaus. Sie sei froh über die Ablehnung des Senats.

Steglitzer Damm soll attraktiver werden

– Die Attraktivität des Steglitzer Damms soll sowohl für die Gewerbetreibenden als auch für die Anwohner und Kunden gesteigert werden. Das haben die Bezirksverordneten beschlossen. Vor allem der Bereich zwischen Bismarckstraße und Immenweg müsste aufgewertet werden, heißt es in dem Antrag, der von den Grünen initiiert wurde. Sitzgelegenheiten, Pflanzen, Parkmöglichkeiten und ausreichend Fahrradabstellmöglichkeiten könnten dazu beitragen. Das Bezirksamt soll jetzt verschiedene Möglichkeiten der Verschönerung erarbeiten und sie dann öffentlich zur Debatte stellen.

Künstler sammelt Wünsche für das neue Jahr

Mit der Aktion „Wünsch mir was!“ sammelt Künstler Wolfgang Leonhardt möglichst viele Wünsche der Menschen auf der roten Insel für das neue Jahr. In der Silvesternacht sollen die Wünsche auf Raketen in die Luft fliegen. Einen ersten Wunsch hat die Stadtbibliothek an der Hauptstraße 40 geäußert: Sie möchte umziehen, in das alte Hertiehaus neben der Kaiser-Wilhelm-Passage. „Wir brauchen einen frei zugänglichen Ort, wo Menschen sich treffen. Einen besseren Standort gibt es dafür in Schöneberg nicht. Deshalb wollen wir da rein“, sagt Jutta Kaddatz, Stadträtin für Bildung.

Jugendamt ist ins Gründerzentrum gezogen

Das Jugendamt hat nach einer Havarie seinen Standort an der Hans-Schmidt-Straße in Adlershof verlassen. Neues Domizil ist das Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie an der Ostendstraße 25 in Oberschöneweide. Dort sind jetzt der Regionale Sozialpädagogische Dienst, der Krisendienst und der Kinderschutz zu erreichen. In den bisherigen Räumen in Adlershof sind Untersuchungen auf Schad- und Giftstoffe ausgeführt worden. Die Ergebnisse werden Ende Dezember erwartet. Zwei Drittel der Mitarbeiter waren erkrankt. Die Räume waren zuvor renoviert worden.

Touristeninformation im Johanniter-Stift

Für die Touristinformation Reinickendorf ist ein neues Winterquartier gefunden worden. Sie hat in der Pflegeeinrichtung des Johanniter-Stiftes an der Karolinenstraße 21 ihre Tätigkeit aufgenommen. Geöffnet ist montags bis freitags zwischen 10 und 16 Uhr. Der Winterstandort in der Humboldt-Bibliothek steht aus Raumgründen nicht mehr zur Verfügung. Der Betrieb im Tourist-Pavillon in der Fußgängerzone von Alt-Tegel ist witterungsbedingt erst wieder ab Frühjahr möglich.

Krankenhaus soll neu ausgeschrieben werden

Das Bezirksamt Pankow hat sich im Auftrag der Bezirksverordneten an die Senatsfinanzverwaltung gewandt und darum gebeten, dass der Kaufvertrag über das ehemalige Kinderkrankenhaus Weißensee rückabgewickelt wird. Der Liegenschaftsfonds soll das Grundstück neu ausschreiben. Außerdem soll das Areal vor weiterer Zerstörung bewahrt werden. Der Kaufvertrag wurde im November 2005 abgeschlossen. Die Firma, die das Gelände erworben hat, lässt die denkmalgeschützten Gebäude verfallen. Geplant war, ein wissenschaftliches Zentrum für Krebsforschung aufzubauen.

80 Gäste werden zu „Mieter kochen für Mieter“ erwartet

Der wöchentliche Mittagstisch „Mieter kochen für Mieter“ im Rollbergviertel findet am morgigen Mittwoch zwischen 12 und 14 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr statt. Im Gemeinschaftshaus „Morus 14“, Morusstraße 14, steht Anwohner Thomas Fiedler am Herd. Auf der Karte stehen Fränkische Mostsuppe, Saure Eier mit Klößen und ein Weihnachtsapfel. Etwa 80 Gäste werden erwartet. Serviert wird gegen Spende. Seit 2002 gilt der Mittagstisch als Treff im Rollbergkiez.

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