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Charlottenburg-Wilmersdorf: Größter Gärtnereibetrieb sucht Nachwuchskräfte ++ Tempelhof-Schöneberg: Termin für die Umbenennung der Einemstraße festgelegt ++ Steglitz-Zehlendorf: Imagefilm soll Investoren in den Südwesten locken ++ Treptow-Köpenick: Sicherung für Gebäude unter Denkmalschutz ++ Reinickendorf: Historische Leuchte wird wieder installiert ++ Mitte: SPD-Fraktion lehnt festen Tiergartenzaun ab

Größter Gärtnereibetrieb sucht Nachwuchskräfte

Schulabgänger können sich noch bis Ende Januar 2014 beim Bezirksamt um einen Ausbildungsplatz als Gärtner und Gärtnerin in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau oder Zierpflanzen bewerben. Charlottenburg-Wilmersdorf ist mit insgesamt 45 Auszubildenden im Fachbereich Grünflächen/Landschaftsplanung die größte Ausbildungsstätte in Berlin. Die dreijährige Lehrzeit beginnt im August. Bewerbungen werden per Post oder E-Mail entgegengenommen. Sie sind zu richten an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, zentrale Dienste, Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin. Die E-Mail-Adresse lautet: StadtZ@charlottenburg-wilmersdorf.de

Termin für die Umbenennung der Einemstraße festgelegt

– Stadtrat Daniel Krüger (CDU) lädt alle Interessierten zur Umbenennung des im Bezirk gelegenen Teils der Einemstraße ein. Treff ist am Dienstag, 17. Dezember, um 14 Uhr an der Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße (ehemals Einemstraße) 2 Ecke Else-Lasker-Schüler-Straße. Mit der Umbenennung werde dem Umstand Rechnung getragen, dass neue Erkenntnisse zum Königlich Preußischen Kriegsminister Karl von Einem vorlägen, die sein berufliches Handeln und Wirken sowie seine Grundeinstellungen zur Demokratie mit den heutigen Vorstellungen als nicht mehr vereinbar zeigten. Der im Nachbarbezirk Mitte gelegene Teil der Einemstraße könne noch nicht umbenannt werden. Dort gebe es Widersprüche gegen die Straßenumbenennung.

Imagefilm soll Investoren in den Südwesten locken

– Um mehr Investoren zu gewinnen, sich im Südwesten mit ihrem Gewerbe oder Firmen anzusiedeln, hat der Bezirk einen Imagefilm erstellen lassen. Der Film in deutscher und englischer Sprache informiert über die Lebens- und Wohnqualität, Wissenschaft und Forschung und die Alleinstellungsmerkmale des Bezirks. Er ist eine Gemeinschaftsproduktion von Bezirksbürgermeister, Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement Südwest und kann kostenlos von der bezirklichen Internetseite heruntergeladen werden.

Sicherung für Gebäude unter Denkmalschutz

Die Eigentümerin von „Riviera“ und „Gesellschaftshaus“ muss die beiden denkmalgeschützten Gebäude vor dem weiteren Verfall schützen. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren entschieden. Weil die Häuser in sehr schlechtem Zustand sind und über Jahre vernachlässigt wurden, hatte das Bezirksamt Treptow-Köpenick Schutzmaßnahmen im Wert von 40.000 Euro angeordnet. Das Bezirksamt ließ offene Fenster und Türen sichern und undichte Stellen gegen eindringendes Wasser verschließen. Stuckelemente wurden abgetragen und eingelagert. Dagegen hatte die Eigentümerin geklagt. Sie plant den Abriss der der um 1890 errichteten Häuser. Dem Gericht zufolge hat das Bezirksamt richtig gehandelt.

Historische Leuchte wird wieder installiert

Auf der nördlichen Seite der Treppenanlage am Zeltinger Platz will Vattenfall analog zur südlichen Seite wieder eine historische Leuchte installieren. Sie war 2011 entwendet worden. Die Europe Netzservice GmbH des Energiekonzerns stellte sich hinter einen Beschluss der Bezirksverordneten-Versammlung und teilte mit, dass eine Ersatzleuchte in Auftrag gegeben wurde. Da es sich um eine Sonderanfertigung mit längerer Lieferzeit handele, werde ihre Aufstellung voraussichtlich frühestens im ersten Quartal 2014 möglich sein.

SPD-Fraktion lehnt festen Tiergartenzaun ab

– Im Streit um einen dauerhaften Zaun um den Tiergarten, der für eine größere Sicherheit von Veranstaltungen sorgen soll, meldet sich jetzt auch die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte zu Wort. Sie lehne den Zaun weiterhin ab, heißt es in einer Mitteilung. „Berlin und der Bezirk Mitte sollten das knappe Geld sinnvoller anlegen“, sagt Janina Körper (SPD), Sprecherin für Grünflächen. Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) fordert einen festen Zaun um den Tiergarten, weil die Zahl der Veranstaltungen zunimmt. Die Senatsbauverwaltung ist noch nicht von der Notwendigkeit überzeugt.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de

( bsm,kla,saf,rg )