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BerlinNews II

Verkehr: Wieder mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen ++ Kastenwagen: Polizei befragt weitere Zeugen ++ Überfall: 46-Jähriger in Staaken zusammengeschlagen ++ Alexanderplatz: Zwölf Jahre alter Taschendieb gefasst

Wieder mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen

Immer mehr Menschen in Berlin und Brandenburg fahren Bus und Bahn. Die Zahl der Fahrten im Nahverkehr werde in diesem Jahr auf einen Rekordwert von mehr als 1,3 Milliarden steigen, prognostizierte der Verkehrsverbund am Dienstag. Das entspräche einem Plus von mindestens zehn Millionen Fahrgästen. In den vergangenen 15 Jahren sei die Zahl um ein Viertel gewachsen, sagte Berlins Verkehrssenator Michael Müller (SPD).

Polizei befragt weitere Zeugen

Die Kriminalpolizei untersucht weiter mehrere Fälle von möglicher versuchter Entführung von Kindern. Das Landeskriminalamt befrage Zeugen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Darunter seien Kinder und Erwachsene. Ein Mann soll am Sonntag versucht haben, in Wannsee ein achtjähriges Mädchen in einen weißen Kastenwagen zu ziehen. Als sich das Kind weigerte, sei der Mann geflohen. Unbekannt ist, ob der Fall mit ähnlichen Ereignissen von Ende Oktober und Anfang November zusammenhängt.

46-Jähriger in Staaken zusammengeschlagen

Ein 46 Jahre alter Mann ist in Staaken von einem Unbekannten krankenhausreif geschlagen worden. Das Opfer war in der Bergstraße am Montagabend gerade aus seinem Auto gestiegen, als es der Täter attackierte. Er schlug den Mann nach Angaben der Polizei mit einem stumpfen Gegenstand nieder und prügelte auch weiter auf diesen ein, als er bereits am Boden lag. Dann stahl der Unbekannte das Portemonnaie des 46-Jährigen und flüchtete mit seiner Beute.

Zwölf Jahre alter Taschendieb gefasst

Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Dienstagnachmittag einen Zwölfjährigen beim Taschendiebstahl erwischt. Der Junge wurde am S-Bahnhof Alexanderplatz gefasst, als er versuchte, einem 64-Jährigen auf einer Treppe die Geldbörse zu stehlen. Die Zivilfahnder bemerkten nach Angaben der Bundespolizei die Situation und stellten den Jungen, der aus Rumänien stammt. Er ist der Polizei bereits einschlägig als Taschendieb bekannt. Nach Anzeigenaufnahme wegen versuchten Diebstahls übergab die Polizei den Zwölfjährigen dem Kindernotdienst.