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Justiz: Häftlinge klagen gegen zu kleine und alte Zellen ++ Feuerwehr: Senator Henkel würdigt Ehrenamtliche ++ Abschiedsfahrt: Aus für Bahnverbindung nach Nowosibirsk ++ Gesundbrunnen: Haftbefehl nach Messerattacke in Lokal

Häftlinge klagen gegen zu kleine und alte Zellen

In den letzten fünf Jahren klagten 388 Häftlinge gegen zu kleine Zellen. Das teilte Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) auf eine Anfrage der Grünen mit. Berlin wurde in 296 Fällen zu Schadenersatz von insgesamt 720.000 Euro verurteilt. Die Urteile wurden vom Kammergericht teilweise aufgehoben, andere seien noch nicht rechtskräftig. Berlin habe noch in keinem Fall gezahlt.

Senator Henkel würdigt Ehrenamtliche

Innensenator Frank Henkel (CDU) zeichnet 199 ehrenamtliche Helfer aus. Bei einer Feier wird er am Mittwoch den ausgewählten Angehörigen von Freiwilligen Feuerwehren, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, von anderen Hilfsorganisationen und des THW das Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen überreichen, hieß es am Dienstag. Zwölf Mitarbeiter erhalten das Ehrenzeichen für 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.

Aus für Bahnverbindung nach Nowosibirsk

Bahnfans haben im Dezember letztmals die Chance, Europas wohl längste Zugverbindung von Berlin in das 5000 Kilometer entfernte Nowosibirsk in Russland ohne Umsteigen zu befahren. Der direkte Kurswagen beginne seine Abschiedsreise am 7. Dezember, teilte die Staatsbahn RZD in Moskau am Dienstag mit. Grund sei die geringe Nachfrage für die mehrere Tage lange Fahrt.

Haftbefehl nach Messerattacke in Lokal

Nach einer Messerattacke in einem Lokal in Gesundbrunnen ist gegen einen 27-Jährigen Haftbefehl erlassen worden. Ihm wird nach Angaben der Polizei vom Dienstag vorgeworfen, einen 34 Jahre alten Mann im Streit mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Worum es bei der Auseinandersetzung am Sonntagabend an der Soldiner Straße ging, war noch unklar. Der Verletzte wurde in eine Klinik gebracht.