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Bahn-Monopol war gestern

Beschluss Im September vergangenen Jahres wurde das seit rund 75 Jahren bestehende Bahn-Monopol für Städteverbindungen gekippt. Die schwarz-gelbe Koalition und die Opposition einigten sich darauf, den Buslinienfernverkehr freizugeben. „Damit wird es ein völlig neues öffentliches Verkehrsangebot geben, das sich insbesondere an preissensible Kunden richten wird, denen Bahnfahren oft zu teuer ist“, heißt es in dem Kompromiss.

Konkurrenz Für den innerdeutschen Linienverkehr gab es bis dahin strenge Beschränkungen, damit der Bahn keine Konkurrenz entstehen konnte. Ausnahmen waren Dutzende Busstrecken von Berlin aus – ein Relikt aus Zeiten der deutschen Teilung.

Verbot Zum Schutz des von den Ländern mitbezahlten regionalen Zugverkehrs wurde allerdings vereinbart, dass Fahrtstrecken unter 50 Kilometer Länge und mit weniger als einer Stunde Reisezeit nicht von den Busunternehmen angeboten werden dürfen.