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Finanzen: Berliner Feuerwehr fehlen Millionen für Sanierung ++ Energie: Kirche soll mit Wärme der U-Bahn geheizt werden ++ Unterbringung: Czaja: Umzug der Flüchtlinge nach Friedrichshain

Berliner Feuerwehr fehlen Millionen für Sanierung

Die Berliner Feuerwehr benötigt mehr als 130 Millionen Euro für die Sanierung ihrer Gebäude. Der Instandhaltungsstau belaufe sich auf insgesamt 136,32 Millionen Euro, antwortete Innensenator Frank Henkel (CDU) auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Tom Schreiber (SPD). Allein die Wachen der Freiwilligen Feuerwehren brauchten knapp 22 Millionen Euro. Vor allem in der Direktion Süd fehlt es an Geld. Dort müssten mehr als elf Millionen Euro investiert werden. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen hat mit knapp 1,5Millionen Euro den größten Bedarf. Bei einigen Vorhaben empfehle es sich zu prüfen, ob ein Neubau möglicherweise wirtschaftlicher als eine Instandsetzung sei, hieß es weiter.

Kirche soll mit Wärme der U-Bahn geheizt werden

Wärme aus der U-Bahn: Eine evangelische Gemeinde in Berlin will ihre Kirche künftig auf ungewöhnliche Weise heizen. Wie der Pfarrer der Weddinger Kirche St. Paul, Michael Glatter, am Dienstag sagte, ist ein entsprechendes gemeinsames Projekt mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) geplant. Dabei soll die sich in U-Bahnhöfen sammelnde Wärme ausgetauscht und in die Fußbodenheizung der Kirche eingespeist werden. Ein Bauantrag sei bereits beim Tiefbauamt eingereicht worden, sagte Glatter. Die Kirche St. Paul liegt direkt am U-Bahnhof Pankstraße. Für das Heizungsprojekt müssten nur wenige Meter Rohre verlegt werden. Über die Kosten wollte Glatter keine Angaben machen. Mittes Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) habe zugesagt, sich für das Projekt einzusetzen.

Czaja: Umzug der Flüchtlinge nach Friedrichshain

Kurzfristig könnten die seit Monaten in Zelten auf dem Oranienplatz in Kreuzberg campierenden Flüchtlinge nur in das von Sozialsenator Mario Czaja (CDU) angebotene Haus in Friedrichshain umziehen. Das vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bevorzugte ehemalige Jugendgästehaus in Kreuzberg müsste erst umfassend instand gesetzt werden. Das teilten Mario Czaja und Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) am Dienstag nach einer Besichtigung des Gebäudekomplexes in der Franz-Künstler-Straße durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) mit. Der Sozialsenator empfahl Bezirksbürgermeisterin Herrmann deshalb, sein Angebot zunächst anzunehmen.