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Prozess: Clanstreit: Mitglieder einer Großfamilie vor Gericht ++ Einsatz: Zwölf Festnahmen bei Flüchtlingsdemonstrationen ++ Berichtigung: Dänische Polizei: Toter Tourist kam nicht aus Berlin

Clanstreit: Mitglieder einer Großfamilie vor Gericht

Sie sollen auf ein Mitglied eines anderen Clans eingeschlagen haben: Im Prozess um eine Prügelei im Juni 2012 haben vier Mitglieder einer Berliner Großfamilie Aussagen verweigert. Die Brüder im Alter von 32 bis 42 Jahren sitzen seit Donnerstag wegen gefährlicher Körperverletzung auf der Anklagebank eines Amtsgerichts. Nach Streitigkeiten sollen sie vor einem Imbiss in Neukölln zugeschlagen haben. Ein Mitarbeiter eines nahe gelegenen Imbisses soll mit einen Messer attackiert worden sein.

Zwölf Festnahmen bei Flüchtlingsdemonstrationen

Bei Demonstrationen für Flüchtlinge sind zwölf Randalierer festgenommen worden. Bei den Protesten am Mittwoch wurden auch fünf Beamte leicht verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach der Festnahme eines vermummten Demonstranten hatten laut Polizei mehrere aufgebrachte Teilnehmer versucht, den Mann zu befreien. Die Aufzüge in Kreuzberg dauerten bis in die Nachtstunden. Rund 250 Polizisten waren im Einsatz.

Dänische Polizei: Toter Tourist kam nicht aus Berlin

Bei dem Deutschen, der am Dienstag beim Schwimmen im dänischen Kegnæs in der Flensburger Förde ertrunken ist, handelt es sich um einen Mann aus Gütersloh. Die dänische Polizei in Sønderborg korrigierte am Donnerstag ihre ursprüngliche Angabe, ein Mann aus Berlin sei bei dem Unfall gestorben. Der Mann war im Rahmen einer sogenannten GPS-Schatzsuche zu einer Boje hinausgeschwommen.