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Radverkehr: Verkehrsclub VCD fordert höhere Investitionen ++ Angriff: Zwei Männer verletzen Transsexuellen ++ Sperrung: Notfalleinsatz stört S-Bahn-Verkehr ++ Objektschützer: Polizeipräsident genehmigt 75 neue Stellen ++ Urteil: Nach fingiertem Unfall 1200 Euro Geldstrafe

Verkehrsclub VCD fordert höhere Investitionen

Der alternative Verkehrsclub VCD hat die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus aufgefordert, deutlich mehr Geld für den Erhalt und Ausbau des Radwegenetzes bereitzustellen. Positiv sei, dass in den Haushaltsberatungen im Parlament inzwischen die geplanten Kürzungen auf 2,5 Millionen Euro vom Tisch seien, sagte Marion Laube, Vorsitzende des VCD Nordost. Die nun veranschlagten vier Millionen Euro pro Jahr reichten aber bei Weitem nicht aus, um die geplanten Projekte zur Förderung des Radverkehrs zu realisieren.

Zwei Männer verletzen Transsexuellen

Zwei junge Männer haben einen 21 Jahre alten Transsexuellen auf einem S-Bahnhof offenbar aus homophoben Gründen angegriffen und verletzt. Die Verdächtigen hatten sich laut Bundespolizei am frühen Sonntagmorgen am Bahnhof Frankfurter Allee über den 21-Jährigen lustig gemacht und ihn getreten. Als Zeugen zur Hilfe kamen, schlug einer der Beschuldigten dem Transsexuellen ins Gesicht. Die Verdächtigen flohen – kamen aber wenig später zum Bahnhof zurück und wurden von Bundespolizisten gestellt.

Notfalleinsatz stört S-Bahn-Verkehr

Ein Notfalleinsatz von Feuerwehr und Polizei hat am Montagvormittag zu erheblichen Störungen im S-Bahn-Verkehr geführt. Gegen 11.30 Uhr wurde die Rettungskräfte der Feuerwehr nach Angaben eines Sprechers zum S-Bahnhof Brandenburger Tor gerufen. Der Zugang zum Bahnsteig wurde daraufhin ebenso gesperrt wie die Strecke der S1, S2 und S25 zwischen Potsdamer Platz und Oranienburger Straße. Der S-Bahn-Verkehr war wegen Einsatzes etwa eineinhalb Stunden lang unterbrochen.

Polizeipräsident genehmigt 75 neue Stellen

Seit Jahren schieben sie einen Berg von Überstunden vor sich her – von 2014 an bekommen Berlins Objektschützer nun Verstärkung. Polizeipräsident Klaus Kandt habe 75 neue Stellen genehmigt, teilte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Montag mit. Damit sei Kandt einer GdP-Forderung nachgekommen, die mehrfach auf die unzumutbare Arbeitsbelastung der Objektschützer hingewiesen habe. Er freue sich über diese Verstärkung, erklärte der GdP-Vorsitzende Michael Purper.

Nach fingiertem Unfall 1200 Euro Geldstrafe

Nach einem fingierten Verkehrsunfall ist eine Autofahrerin vom Berliner Landgericht am Montag zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Nach Angaben der 31 Jahre alten Hartz-IV-Empfängerin hatte sie ein Bekannter zu der Tat überredet, der für den Schaden 16.000 Euro von der Versicherung erschwindeln wollte, was in diesem Fall jedoch nicht klappte. Er wurde in einem anderen Prozess nach einer Serie fingierter Unfälle zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.