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Ort mit Geschichte

Sanierung Noch ist der Alte Turm bis zur Höhe von 38 Metern, etwas mehr als der Hälfte, eingerüstet. Sollte der Winter nicht allzu hart werden, kann im kommenden Frühjahr komplett abgerüstet werden – nach dann zweijähriger Bauzeit. Rund 4,2 Millionen Euro hat die Sanierung der Turmruine gekostet. Als Nächstes muss das baufällige Podium mit den Stufen und dem Belag überholt werden.

Historie Die alte Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wurde 1895 geweiht. Im November 1943 wurde sie stark beschädigt, 1945 dann ausgebombt. Die 72 Meter hohe Ruine des einstigen 113 Meter hohen Hauptturms blieb als Mahnmal erhalten und wurde zum Wahrzeichen gegen Krieg und Zerstörung. Die neue Kirche von Egon Eiermann wurde 1961 von Bischof Dibelius geweiht.

Blaue Glaswände Die doppelten blauen Glaswände sind das Erkennungsmerkmal der neuen Gedächtniskirche. Die Gläser stammen aus der Werkstatt von Gabriel Loire in Chartres. Zwischen der Innen- und Außenwand liegt ein 2,40 Meter breiter Zwischenraum, der schallisolierend wirkt. Dort sind die Lampen angebracht, die bei Dunkelheit ihr Licht durch die blauen Wände werfen.