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BerlinRadar

Steglitz-Zehlendorf: Hildburghauser Straße wird erst 2014 saniert ++ Tempelhof-Schöneberg: Neuer Feuerwehr-Spielplatz im Kleist-Park ++ Neukölln: Ausstellung zum Kampf gegen Rechtsextremismus ++ Spandau: Neuer Quartiersplatz soll Treff für Anwohner werden ++ Lichtenberg: Sekundarschule wieder nach Technikpionier benannt ++ Treptow-Köpenick: Altes Straßenbahndepot soll abgerissen werden

Hildburghauser Straße wird erst 2014 saniert

– Die Sanierung der Hildburghauser Straße soll im Frühjahr 2014 beginnen. Der Start der Arbeiten wurde erneut verschoben, weil die Pläne für den Aus- und Umbau vom Bezirk überarbeitet worden sind. Das habe zu einer weiteren Verzögerung geführt, sagte Stefan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe. Auf der Grundlage der neuen Pläne müssten die Wasserbetriebe ihre Arbeiten anpassen. Die Bauzeit für den 2,2 Kilometer langen Abschnitt wird etwa zwei Jahre dauern. Die Sanierung der Straße sollte bereits 2006 beginnen. Sie wurde wegen Debatten über den Umbau und das Straßenausbau-Beitragsgesetz immer wieder verschoben.

Neuer Feuerwehr-Spielplatz im Kleist-Park

Der neue Feuerwehr-Spielplatz im Heinrich-von-Kleist-Park (Nord) wird am Freitag um 15 Uhr von den Stadträten Sibyll Klotz (Grüne) und Daniel Krüger (CDU) eröffnet. Zwischen 15 und 17 Uhr können dort auch acht Feuerwehrleute mit ihrem Info-Mobil bestaunt werden. Bei Spielen dreht sich alles um die Feuerwehr. Für Imbiss und Getränke ist gesorgt. Der Spielplatz befindet sich hinter der Sophie-Scholl-Schule, Eingänge Elßholzstraße und Potsdamer Straße. Seine Neugestaltung wurde mit 252.300 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“ ermöglicht.

Ausstellung zum Kampf gegen Rechtsextremismus

Nur fünf Tage kann im Neuköllner Rathaus an der Karl-Marx-Straße 83 die in der Bundesrepublik stark gefragte Wander-Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ gezeigt werden. Sie ist vom 26. August, 9 Uhr, bis 30. August, 15 Uhr, in der 2. Etage des Altbaus zu sehen. Auf 17 Tafeln können sich die Besucher über die Bedrohung durch Rechtsextremisten und über die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft informieren, sich dagegen zu wehren. Das Bezirksamt weist darauf hin, dass die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung besonders für Schulklassen ab der 7. Klasse geeignet ist.

Neuer Quartiersplatz soll Treff für Anwohner werden

An der Westerwaldstraße ist ein neuer Quartiersplatz entstanden. Er liegt zwischen Klubhaus, Stadtteilbibliothek und den Gebäuden der Kirchengemeinde und soll zum Treffpunkt für die Anwohner im Falkenhagener Feld werden. Die Fläche ist etwa 5500 Quadratmeter groß. Sie wurde seit 2010 in mehreren Bauabschnitten gestaltet. Der Boden ist mit hellen Betonsteinen gepflastert worden. Bäume sind gepflanzt, Bänke und Spielsteine aufgestellt. Für Boule-Spieler gibt es eine Strecke mit Tennenbelag. Der Quartiersplatz ist barrierefrei zugänglich. Er wird am 24. August, ab 14 Uhr, mit einem Stadtteilfest eröffnet.

Sekundarschule wieder nach Technikpionier benannt

Die 11. Integrierte Sekundarschule am Malchower Weg 54 trägt auch künftig den Namen Paul Schmidt, den sie als Hauptschule innehatte. Das Bezirksamt hat dem Beschluss der Schulkonferenz zugestimmt. Paul Schmidt (1868–1948) war ein Berliner Technikpionier, der von 1910 bis 1929 im Gutshaus Hohenschönhausen lebte. Er erfand 1896 die Trockenbatterie, 1906 die Taschenlampe und führte den Markennamen „Daimon“ ein. Im Gutshaus soll ein Daimon-Museum öffnen. Schüler der Sekundarschule können dort experimentieren.

Altes Straßenbahndepot soll abgerissen werden

Die denkmalgerechte Sanierung des alten Straßenbahndepots ist aus Sicht des Denkmalrates nicht mehr möglich. Das Gebäude war durch einen Brand 2008 schwer beschädigt worden. Das Bezirksamt hat dem Abriss der Ruine, den die BVG beantragte, zugestimmt. Die Fassade sollte jedoch originalgetreu wieder aufgebaut werden, fordert der Denkmalrat. Er empfiehlt außerdem, dass das Grundstück bald an die Berliner Immobilienmanagement GmbH übergeben werden sollte.

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