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Bergunglück: Ermittlung gegen 17-Jährigen nach Tod eines Berliners ++ Tarifstreit: Schleusenwärter streiken erneut

Ermittlung gegen 17-Jährigen nach Tod eines Berliners

Nach dem tödlichen Bergunfall eines Berliner Professors in Südtirol ist ein 17-jähriger Deutscher ins Zentrum der Ermittlungen geraten. Ende Juli war der 57 Jahre alte Berliner in der Texelgruppe von einem Felsbrocken getroffen und tödlich verletzt worden, wie Südtirol-Online berichtete. Wie sich im Zuge der Untersuchungen ergab, soll sich der junge Deutsche, der mit Freunden unterwegs war, auf den Felsen gesetzt haben, der sich löste und den Professor traf. Der Fall sei an das Jugendgericht weitergeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Ermittlungen gegen den Bergführer eingeleitet, der den Professor begleitet hatte.

Schleusenwärter streiken erneut

Die Schleuser in Berlin und Brandenburg wollen wieder streiken. Für den kommenden Donnerstag sei ein flächendeckender Streik geplant, teilte die Gewerkschaft Ver.di am Freitag mit. Im Juli hatten 250 Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSV) die Arbeit niedergelegt, 17 Schleusen in Berlin und Brandenburg blieben an drei Tagen zeitweise geschlossen. Die Gewerkschaft fordert vom Bund als Arbeitgeber einen Tarifvertrag, um den Stellenabbau bei der WSV zu regeln. Bis zu ein Viertel der bundesweit 12.000 Stellen soll nach Plänen des Bundes wegfallen. Bislang habe es noch kein Angebot des Bundesverkehrsministeriums als Dienstherrn der Behörde gegeben, sagte ein Ver.di-Sprecher.