Kultur

Lange Nacht der Museen: Junge Wilde und Alte Meister

Sie ist ein Höhepunkt der Berliner Kultursaison, der zweimal pro Jahr etwa 150.000 Kunstinteressierte magisch anzieht: die „Lange Nacht der Museen“.

Bereits zum 33.Mal öffnen am Sonnabend, dem 31. August, 95 Museen ihre Sammlungen und Ausstellungen von 18 Uhr bis zwei Stunden nach Mitternacht. Und da sich diese Art des abendlich-nächtlichen Kunst-Hoppings wachsender Beliebtheit erfreut, ist der Ansturm auf die Karten beizeiten groß.

Der Vorverkauf beginnt bereits am kommenden Montag, dem 5. August. Das Kombiticket kostet 18, ermäßigt 12 Euro, für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei. Die Kombitickets gelten für den Besuch aller Veranstaltungen, für die Benutzung der Shuttle-Bus-Routen und für die An- und Abreise mit der BVG und S-Bahn im Tarifbereich ABC von 15 bis 5 Uhr. Sie sind in allen beteiligten Museen, in den Theaterkassen, Berlin Tourist Infos, in ausgewählten Hotels, Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und an den Fahrscheinautomaten der BVG und der S-Bahn Berlin erhältlich. An den Automaten gibt es keine ermäßigten Tickets. Telefonische Bestellung über die ARTicket-Hotline (zzgl. VVG): Tel.: 23 09 93 33 (Mo.-Sbd. 10–18 Uhr). Online-Tickets gibt es über das gemeinsame Portal aller Berliner Museen: www.museumsportal-berlin.de.

Zentraler Treffpunkt ist am 31. August um 18 Uhr der Lustgarten vor dem Alten Museum, wo Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die Museumsnacht eröffnen wird. Dazu tanzen Gegants (Riesen) aus Montblanc in Katalonien, und junge Berliner Graffiti-Künstler interpretieren Alte Meister auf ihre Weise.

Das Motto der Nacht lautet „Junge Wilde und Alte Meister“. Zum ersten Mal dabei sind das Museum Generation 13, das Ramones Museum und das Skateboard Museum sowie die BlackBox Kalter Krieg am Checkpoint Charlie. Eine weitere Premiere: Sämtliche Charlottenburger Museen nehmen teil, darunter das im März erweiterte Museum Berggruen.