Ermittlungen

Vermisster Mann tot aus dem Flughafensee geborgen

Sechs Wochen nach seinem Verschwinden haben Polizei und Feuerwehr im Flughafensee in Tegel einen 18-Jährigen tot geborgen.

Der Mann war am 12. Juni aus noch unklarer Ursache plötzlich untergegangen, als er mit Freunden im See baden war. Die Polizei hatte daraufhin eine groß angelegte Suche gestartet, sie jedoch nach einigen Tagen erfolglos abgebrochen.

Am Mittwochmorgen sahen Passanten den 18-Jährigen leblos auf der Wasseroberfläche treiben. Sie alarmierten die Polizei, die den jungen Mann mithilfe der Feuerwehr an Land zog. Er konnte zweifelsfrei als derjenige identifiziert werden, der seit dem 12. Juni vermisst wurde, sagte eine Polizeisprecherin. In den nächsten Tagen soll die Leiche des Mannes obduziert werden, um die genaue Todesursache zu klären. Den Berichten seiner Freunde zufolge war der 18-Jährige am Abend des Badeausflugs plötzlich in der Mitte des Sees nicht mehr zu sehen gewesen. Er wollte nach Angaben der Polizei eigentlich zur anderen Uferseite schwimmen.

Die Suche nach dem jungen Mann gestaltete sich in den Tagen nach seinem Verschwinden schwierig. Zum einen ist der Flughafensee 35 Meter tief, zum anderen ist das Wasser im See nicht klar. Die Polizei setzte Taucher, Leichenspürhunde und auch einen Hubschrauber ein.