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BerlinNews II

Unfälle: Weniger Menschen auf Berliner Straßen gestorben ++ Debatte: Justizministerin gegen Verbot von DDR-Symbolen ++ Überfälle: Unbekannte rauben Tankstelle und Spielhalle aus ++ Feuerwehreinsatz: Mieter wird bei Wohnungsbrand verletzt ++ Prozess: 21-Jähriger nach Randale am 1. Mai vor Gericht ++ Zusammenstoß: Autofahrerin übersieht Radfahrer beim Abbiegen

Weniger Menschen auf Berliner Straßen gestorben

Die Zahl der Verkehrstoten ist in Berlin zurückgegangen. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres starben auf den Straßen der Hauptstadt 13 Menschen, das sind fünf weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Verletzten sank dem vorläufigen Ergebnis zufolge um rund 15 Prozent auf 5404. Insgesamt verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen in Berlin von Januar bis Mai 2013 damit 5417 Menschen – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von etwa 15 Prozent.

Justizministerin gegen Verbot von DDR-Symbolen

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat ein Verbot von Symbolen und Organisationen der DDR abgelehnt. Ziel der Aufarbeitung könne es nicht sein, die Unrechtstaten des SED-Regimes mit den Gräueltaten des Nationalsozialismus gleichzusetzen, heißt es in einem Brief der FDP-Politikerin an den Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Wegner. Zuvor hatte die „B.Z.“ darüber berichtet. Wegner hatte eine solche Regelung angeregt, nachdem in Berlin im Mai frühere Stasi-Offiziere in Uniform öffentlich aufmarschiert waren. Der Generalsekretär der Berliner CDU sagte, er wolle sich nach der Bundestagswahl für einen neuen Anlauf einsetzen.

Unbekannte rauben Tankstelle und Spielhalle aus

Unbekannte haben am Montagabend eine Tankstelle in Spandau und eine Spielhalle in Friedrichshain überfallen. In der Zeppelinstraße wurde ein 44 Jahre alter Angestellter laut Polizei mit einem Messer bedroht. Der Räuber erbeutete Bargeld und Zigaretten, bevor er flüchtete. Auch an der Frankfurter Allee konnte der Täter flüchten, nachdem er ebenfalls mit einem Messer in einer Spielhalle von einem 56 Jahre alten Angestellten Bargeld erpresst hatte.

Mieter wird bei Wohnungsbrand verletzt

Nach einem Wohnungsbrand in Mitte ist ein Mieter verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr am frühen Dienstagmorgen in einer Wohnung im zehnten Stock des 17-geschossigen Wohnhauses in der Schillingstraße ausgebrochen. Es gab eine starke Rauchentwicklung. Zwei weitere Bewohner des Stockwerks mussten deshalb das Gebäude verlassen. Die Ursache des Feuers ist unbekannt, die Polizei ermittelt. 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

21-Jähriger nach Randale am 1. Mai vor Gericht

Ein Berliner Amtsgericht verhandelt an diesem Mittwoch gegen einen mutmaßlichen Randalierer auf dem Kreuzberger Mai-Fest 2013. Der 21-Jährige soll an der Adalbertstraße zwei Flaschen in Richtung der Polizeikräfte geschleudert haben. Ein Beamter sei getroffen worden. Verletzungen konnten aber nicht festgestellt werden. Dem Arbeitslosen wird versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die diesjährigen Mai-Feiern waren friedlicher als in den Vorjahren. Am 1. Mai und in der Walpurgisnacht wurden nach Angaben von Innensenator Frank Henkel (CDU) 54Polizisten verletzt. Im Vorjahr seien es 124 Beamte gewesen.

Autofahrerin übersieht Radfahrer beim Abbiegen

Ein 50 Jahre alter Radfahrer ist am Montagabend in Rudow von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Eine 41 Jahre alte Autofahrerin hatte ihm offenbar die Vorfahrt genommen, ihn beim Abbiegen von der Rudower Straße in die Lipschitzallee übersehen und mit ihrem Fahrzeug erfasst, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 50-Jährige stürzte und kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.