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BerlinRadar

Spandau: Waldspielplatz mit neuen fantasievollen Geräten ++ Mitte: Straßenbahnverlängerung unter Bürgern umstritten ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Installation über jüdisches Leben am Kudamm ++ Reinickendorf: Deutsche Post richtet Filiale an der Ollenhauerstraße ein ++ Treptow-Köpenick: Mehr Parkplätze an Ärztehäusern ++ Marzahn-Hellersdorf: Politiker unterstützen Flüchtlinge ++ Lichtenberg: Fahrbahnsanierung an der Möllendorffstraße ++ Pankow: Amt für Umwelt und Naturschutz zieht um

Waldspielplatz mit neuen fantasievollen Geräten

Der Waldspielplatz im südlichen Spandauer Forst nahe dem Kuhlaketeich und der Schönwalder Allee wurde erneuert. Er lädt nun mit fantasievollen Spielgeräten ein. Forstwirte der Berliner Forsten haben dieses Freizeitangebot in den vergangenen Wochen wesentlich erweitert, teilt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Aus heimischem Holz seien neben vorhandenen Geräten wie Rutsche, Klettergerüst und Torwand neue Attraktionen entstanden: Schaukel, Rennautos, Wippe und ein Dendrofon (eine Art Xylofon aus Ästen).

Straßenbahnverlängerung unter Bürgern umstritten

Der CDU-Ortsverband Moabit hat die Ergebnisse seiner Umfrage zur Verlängerung der Straßenbahn ab Invalidenstraße in die Turmstraße vorgestellt. „Die Frage ist unter den Bürgern zutiefst umstritten“, sagt Ortschef Volker Liepelt. 50 Prozent der 328 Teilnehmer seien grundsätzlich dagegen, 44 Prozent dafür. Von den Befürwortern sprach sich knapp die Hälfte für eine Trasse über die Rathenower Straße aus. Die Gegner plädierten mehrheitlich für eine Weiterführung der U-Bahn-Linie 5 über bereits fertiggestellte Tunnel.

Installation über jüdisches Leben am Kudamm

In der Vitrine der Deutschen Bank am Kurfürstendamm 28 präsentiert die Künstlerin Renate Herter ab kommenden Sonntag um 14 Uhr ihr Werk „Am Kurfürstendamm sind jetzt sämtliche Lücken wieder ausgefüllt“. Sie erzählt von Hunderten Menschen, die zwischen 1933 und 1938 vertrieben wurden. Es ist die fünfte künstlerische Installation des Projektes über jüdisches Leben am Kurfürstendamm, die im Rahmen des Themenjahrs „Zerstörte Vielfalt“ gezeigt wird. Das Werk ist bis zum 30. August zu sehen.

Deutsche Post richtet Filiale an der Ollenhauerstraße ein

Die Deutsche Post wertet ihren bisherigen Verkaufspunkt an der Ollenhauerstraße 81 zu einer Filiale auf. Bisher wurden dort lediglich Briefmarken angeboten. Ab 27. Juli können die Kunden den vollen Service mit Annahme von Paketen, Päckchen und Briefen in Anspruch nehmen. Öffnungszeiten: Mo., 6–13 Uhr; Di.–Fr., 6–17 Uhr; Sbd., 7–13 Uhr; So., 8–11 Uhr. Das sei insbesondere für Senioren in Reinickendorf–West eine gute Nachricht, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel. Er hatte mehrfach gegen die Schließung von Filialen protestiert.

Mehr Parkplätze an Ärztehäusern

Die prekäre Parkplatzsituation im Bereich der Ärztehäuser an der Albert-Einstein-Straße hat sich verbessert. Nach einem Beschluss der Bezirksverordneten von 2012 wurden zehn zusätzliche Plätze mit einer zeitlichen Beschränkung von zwei Stunden sowie zwei Behindertenparkplätze ausgewiesen. Inzwischen kamen weitere hinzu, teilt der zuständige Stadtrat Gernot Klemm (Linke) mit. Um den künftigen Bedarf im Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Adlershof abzufangen, seien im Parkraumkonzept Alternativen zur Pkw-Nutzung anzubieten.

Politiker unterstützen Flüchtlinge

Die demokratischen Parteien in Marzahn-Hellersdorf haben sich zur gemeinsamen Verantwortung bekannt, „Flüchtlingen und Asylsuchenden eine sichere Unterbringung in unserem Bezirk zu ermöglichen“. In einer Erklärung von Grünen, CDU, Linke, FDP, Piraten und SPD wird versichert, gezielt mit den Nachbarn der Unterkunft ins Gespräch zu kommen, Befürchtungen aufzunehmen und Verunsicherung abzubauen. Störungen und Vereinnahmung durch Rechtsextremisten werden verurteilt.

Fahrbahnsanierung an der Möllendorffstraße

Die östliche Fahrbahn der Möllendorffstraße zwischen Frankfurter Allee und Normannenstraße wird von Grund auf saniert. Die Arbeiten beginnen am heutigen Montag und sollen Mitte September beendet sein. Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU) sagt: „Statt ständig die Löcher zu stopfen, packen wir den betroffenen Bereich nun einmal richtig an.“ Nur beim zweiten Bauabschnitt in Höhe der Straße Am Containerbahnhof bis zum Knotenpunkt Normannen-/Rathausstraße ist eine Vollsperrung erforderlich.

Amt für Umwelt und Naturschutz zieht um

Das Amt für Umwelt und Naturschutz verlässt seinen bisherigen Standort auf dem Verwaltungsgelände an der Fröbelstraße in Prenzlauer Berg. Es zieht Ende Juli in das alte Rathaus Weißensee an der Berliner Allee 252–260. Das Amt bleibe daher vom 29.Juli bis zum 2. August geschlossen, teilte Stadtrat Torsten Kühne (CDU) mit. Am Montag, 5. August, sind die Mitarbeiter zu den bisherigen Sprechzeiten am neuen Standort erreichbar.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de