Entwurf

CDU legt Konzept vor: „Der Tierpark muss Tiere abgeben“

Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus hat am Montag ein eigenes Konzept für den Tierpark Berlin vorgestellt.

„Es ist an der Zeit für inhaltliche und personelle Veränderungen“, sagte der Abgeordnete Alexander J. Herrmann und ergänzte: „Grundsätzlich wollen wir, dass der Tierpark bestehen bleibt.“

Gemeinsam mit dem Lichtenberger Abgeordneten Danny Freymark nannte er die ersten drei Schritte, die die Tierpark-Geschäftsführung gehen solle. „Wir fordern endlich ein Konzept zur Tierbestandsentwicklung“, sagte Herrmann, also Antworten auf die Fragen, welche Tiere bleiben können und welche man abgeben muss. „Man wird um eine Reduktion nicht herumkommen“, kündigte Herrmann an. Als zweites müsse ein modernes Veranstaltungs- und Eventkonzept entwickelt werden, das auch aufstrebende Firmen aus der New Economy einbeziehe. In dem Zusammenhang, so Herrmann zum dritten Schritt, lehne die CDU-Fraktion die Nutzung des Schlosses Friedrichsfelde als Büro- und Verwaltungsgebäude ab. Die Tierpark Gesellschaft, eine Tochter der Zoo AG, erhält finanzielle Unterstützung vom Land Berlin – allein der Festkostenzuschuss beläuft sich in diesem Jahr auf 5,43 Millionen Euro. Herrmann kritisierte auch die Geschäftsführer von Zoo und Tierpark, Gabriele Thöne und Bernhard Blaszkiewitz.