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Mitte: Neuer Spielplatz an der Kurfürstenstraße ++ Reinickendorf: ECE-Fonds erwirbt „Hallen am Borsigturm“ ++ Pankow: Bezirk hat fast neun Millionen Quadratmeter Grünflächen ++ Marzahn-Hellersdorf: Reihen- und Doppelhäuser für Familien ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Kiosk mit Toiletten im neuen Park am Gleisdreick ++ Tempelhof-Schöneberg: Barrierefreiheit des Ortsteils getestet ++ Treptow-Köpenick: Elf Kulturprojekte bekommen Fördermittel ++ Lichtenberg: Auf Rindertour am nördlichen Stadtrand

Neuer Spielplatz an der Kurfürstenstraße

Der alte Spielplatz an der Kurfürstenstraße 54 soll neu gestaltet werden. Laut Bezirksamt stehen 2014/2015 dafür 350.000 Euro zur Verfügung. Die SPD-Fraktion fordert, die Anwohner, Lehrer und Eltern einer benachbarten Schule sowie den Präventionsbeauftragten der Polizei an den Planungen zu beteiligen. Der Abgeordnete Thorsten Lüthke sagt: „Toll wäre eine Elterninitiative, die sich um den Spielplatz kümmert, ihn abends abschließt und so eine Rückzugsmöglichkeit der Prostitution verhindert.“

ECE-Fonds erwirbt „Hallen am Borsigturm“

Die „Hallen am Borsigturm“ gehören jetzt einem Fonds der Hamburger ECE Projektmanagement GmbH. Das 1999 eröffnete Center wurde vom ECE European Prime Shopping Centre Fund erworben. Es wird von der ECE bereits betrieben und vermietet. Allein das Shopping–Center verfügt über 115 Fachgeschäfte, Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe. Es gibt außerdem 15.000 Quadratmeter Bürofläche, ein Hotel und ein Kino. Die ECE kündigte an, das Center beim Branchen- und Mietermix zu optimieren.

Bezirk hat fast neun Millionen Quadratmeter Grünflächen

Der Bezirk verfügt über etwa 8,8 Millionen Quadratmeter an Parks, Spielplätzen, Sportplätzen und kleineren Grünanlagen. Das Bezirksamt pflege den größten Teil der Flächen selbst, sagte Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) auf Anfrage der SPD-Verordneten Claudia Resch. Für die Pflege des Mauerparks erhält der Bezirk 37.270 Euro im Jahr vom Senat. Etwa 55.400 stellt das Land für den Schlosspark Schönhausen bereit, 99.200 Euro für den Volkspark Prenzlauer Berg und 70.000 Euro für die Schönholzer Heide.

Reihen- und Doppelhäuser für Familien

An der Lily-Braun-Straße sollen ab November 24 Reihen- und Doppelhäuser entstehen. NCC Deutschland – größter Projektentwickler im Wohnsegment der Bundesrepublik – startet jetzt mit dem Verkauf der ersten zehn Häuser. Sie sind mit Solaranlagen ausgestattet. Projektchef Heiko Zunge sagt: „Wir möchten besonders Familien in der Umgebung ansprechen, die sich für Wohneigentum entschieden haben.“ NCC mit Hauptsitz im Brandenburgischen Fürstenwalde ist ein Tochterunternehmen des skandinavischen Konzerns NCC AB.

Kiosk mit Toiletten im neuen Park am Gleisdreick

Im neuen Ost-Park am Gleisdreieck ist ein Kiosk errichtet worden. Geplant haben ihn die Architekten Grischa Leifheit und Jörg Wessendorf. Das kleine Gebäude mit Holzdekor hat den Namen „Paulas Liegewiese“. Es ist am Haupteingang an der Möckernstraße zu finden und bietet einen Ausschank, einen Wickelraum und WCs. Der Kiosk wird von Montag bis Freitag jeweils von 11 bis 20 Uhr öffnen, an Wochenenden von 10 bis 20 Uhr. Das Haus ist unbeheizbar, wird aber auch im Winter in Betrieb sein.

Barrierefreiheit des Ortsteils getestet

Etwa 80 Bewohner Mariendorfs, vorwiegend ältere Menschen, haben erprobt, wie bewegungsfreundlich und barrierearm der Ortsteil ist. Sie beteiligten sich an einem Rundgang mit Vertretern des Bezirksamtes und der Polizei. Eine Station war der Volkspark. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, wünschten sich Senioren dort mehr Toiletten oder einen Unterstand mit Sitzgelegenheit, der bei Schauern Schutz bietet. Auch abgesenkte Bordsteine stehen auf der Wunschliste. Demnächst soll es ein weiteres Treffen geben.

Elf Kulturprojekte bekommen Fördermittel

Elf Kulturprojekte bekommen in diesem Jahr Fördermittel von insgesamt 18.000 Euro. Das hat der Beirat für dezentrale Kulturarbeit im Juni empfohlen. Kulturstadtrat Svend Simdorn (CDU) folgt dieser Empfehlung. Das Geld geht an die Gruppe Theaterkosmos 53, an die Kunstfabrik Köpenick, den Verein Ratz-Fatz und die Kungerkiez-Initiative für Theater- und Musical-Produktionen. Auch die Corbo Kleinkunstbühne und die Künstlerinnen Claudia Teschner, Ricarda Mieth und Miriam Sachs erhalten Fördergeld.

Auf Rindertour am nördlichen Stadtrand

Die Naturschutzstation Malchow bietet am 14. Juli um 14 Uhr eine informative Kremserfahrt zu ihren Highland Cattles und Heckrindern an. Die Rückzüchtungen der im 17. Jahrhundert ausgestorbenen Auerochsen grasen das ganze Jahr über als „Landschaftspfleger“ in den Schutzgebieten am nördlichen Stadtrand. Die Gäste an Bord der Kremserwagen erwartet ein Picknickkorb mit Bioprodukten. 5 Euro, Kinder 2 Euro. Tel. 92 79 98 30.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de