Immobilien

Senat und Bezirk reden über Bauten an der East Side Gallery

Zu den geplanten Neubauten hinter der East Side Gallery in Friedrichshain soll es Mitte Juli ein Gespräch zwischen Senat und Bezirksamt geben.

Das bestätigte Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) auf Anfrage der Berliner Morgenpost. Bei dem Treffen werde es um Änderungen an den bisherigen Bauplänen gehen. Zwischen East Side Gallery und Spreeufer sollen ein Wohnturm von mehr als 60 Meter Höhe und ein etwa 120 Meter langer Gebäuderiegel entstehen, in den ein Hotel ziehen will. Um das denkmalgeschützte Kunstwerk weitgehend zu erhalten, soll es für beide Häuser eine gemeinsame Zufahrt geben. Dies war ursprünglich so nicht vorgesehen.

Die beiden Projekte sorgen seit Wochen für Protesten bei Anwohnern und Künstlern. Befürchtet wird von ihnen auch, dass Teile der weltbekannten Galerie beschädigt werden oder gar verloren gehen könnten. Der Investor für das geplante Wohnhochhaus stellte klar, dass die Mauerteile, die für eine knapp sechs Meter breite Baustellenzufahrt herausgenommen wurden, unversehrt direkt neben der Einfahrt stehen. „Sie können nach Abschluss der Bauarbeiten an exakt der alten Stelle wieder eingefügt werden. Die Originalteile verschwinden in keinem Fall“, sagte der Sprecher des Projekts Living Levels, Jürgen Scheunemann. Auch zusätzliche Geschosse werden für das Haus nicht gefordert.