Freizeit

Ans Wasser, in die Strandbar oder ins Café

Zehn Tipps für einen schönen Sonntag in der Stadt

Urlaub vorbei? Macht nichts, alle, die in Berlin geblieben sind, haben am Sonntag beste Chancen auf einen schönen Ferientag. Die Berliner Morgenpost gibt zehn Tipps, wie man ihn gut verbringen kann:

Schwimmen Der Groß Glienicker See hat jetzt die perfekte Wohlfühltemperatur. Eine gute halbe Stunde Fahrzeit mit dem Auto dauert es von der City West bis zum Parkplatz am Ende der Verlängerten Uferpromenade in Kladow. Während es am Ufer turbulent zugeht, ist das Schwimmen im See erholsam, denn Motorboote sind nicht erlaubt.

Planschen Im Sommerbad Mariendorf fühlen sich Familien mit Kindern besonders wohl. Das Bad bietet neben einem 50-Meter-Becken auch einen Planschbereich für die ganz Kleinen. Kinder toben besonders gern auch im Nichtschwimmerbecken mit den Wasserrutschen. Sommerbad Mariendorf, Ankogelweg 95, Tel. 74 06 78 30, geöffnet täglich von 7 bis 20 Uhr, Eintritt: Einzelkarte 4,50 Euro, Familienkarte 8 Euro (für 3 Personen). Kassenschluss ist 60 Minuten vor Ende der Öffnungszeit.

Erdbeeren pflücken Wer in diesem Jahr noch keine Erdbeeren gepflückt hat, sollte das unbedingt heute tun. Im Vierfelderhof in Gatow wird an diesem Sonntag nämlich Saisonabschluss gefeiert – Motto: Alles muss ab. Zwei Kilo gibt es für fünf Euro. Wer die Erdbeeren nicht selber einkochen will, kann Erdbeermarmelade auch im Hofladen kaufen. Vierfelderhof, Groß-Glienicker Weg 30, Gatow, Tel. 369 96 90, geöffnet Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Ausflug Es ist, als würde man in eine Märchenwelt abtauchen. Das romantische Schloss und die frei laufenden Pfauen verleihen der Pfaueninsel in der Havel einen besonderen Charme. Mit der Fähre am Ende der Pfaueninselchaussee geht es für zwei Euro rüber auf die Insel. Im Sommer geöffnet 8–21 Uhr.

Fahrradtour Über den einstigen Todesstreifen entlang der Berliner Mauer führen heute viele Radwege. Eine der Touren beginnt am S-Bahnhof Lichterfelde Süd und führt über die alte Stammbahntrasse bis zur Autobahn und von dort am Panzerdenkmal vorbei bis zum einstigen Checkpoint Bravo. Weitere Mauerstreifzüge empfiehlt der Berliner Europaabgeordnete Michael Cramer (Grüne) unter www.michael-cramer.eu

Café Wer mal nicht ins bekanntere Café am Neuen See möchte, aber im Tiergarten Lust auf Pause hat, findet Erholung im „Teehaus“ im Englischen Garten. Wer ein Plätzchen an einem der Tische gefunden hat, wird den auch so schnell nicht verlassen und frisch gebackenen Blechkuchen oder Brotzeit zu einem Glas Wein genießen. „Teehaus“, Tiergarten zwischen Siegessäule und Hansaviertel, täglich ab 11 Uhr.

Strandbar Direkt am Halensee auf Pontons sitzen oder in Liegestühlen im Sandstrand ausruhen – das kann man in der Strandbar „Kudamm Beach“. Betrieben wird sie vom Restaurant „La Forchetta“, die das Gelände von den Berliner Bäder-Betrieben gepachtet hat. Sonnenbaden ist ausdrücklich erwünscht, schwimmen im Halensee wegen der Wasserqualität allerdings offiziell noch nicht wieder erlaubt. „Kudamm Beach“, Koenigsallee 5A/B, Grunewald, Telefon 892 85 97; geöffnet 12 bis 24 Uhr, www.kudammbeach-berlin.de

Biergarten Er gilt als als einer der schönsten in Berlin: der Biergarten „Loretta am Wannsee“. Ein idealer Ort auch, um den Tag nach einem Besuch im Strandbad bei einem leichten Salat oder deftigen Spezialitäten ausklingen zu lassen. Die Kleinen können sich derweil auf dem Spielplatz vergnügen. „Loretta am Wannsee“, Kronprinzessinnenweg 260, Wannsee, geöffnet täglich ab 11 Uhr.

Restaurant Wer gutes Essen und einen exklusiven Blick auf den Müggelsee sucht, dem sei ein Besuch der „Weißen Villa“ in Friedrichshagen empfohlen. Sonntags bietet das Restaurant von 11 bis 15 Uhr auch einen Familienbrunch für 11,95 Euro pro Person, für Langschläfer ab 13 Uhr für 9 Euro. „Weiße Villa“, Josef-Nawrocki-Straße 10 in Friedrichshagen, geöffnet täglich 11–24 Uhr.

Freilufttheater Den etwas anderen Blick auf Shakespeare, Molière und Co. bietet das Hexenkessel-Hoftheater im Monbijoupark. Gespielt wird in einem Amphitheater vor der grandiosen Kulisse des am Abend angestrahlten Bodemuseums auf der Spreeseite gegenüber. Sonntagabend auf dem Spielplan: „Turbine William und die Birne“ (Beginn: 19.30Uhr, Karten 12 Euro). Hexenkessel-Hoftheater, Monbijoustraße in Mitte.

Weitere Tipps finden Sie unter der Rubrik „Best of Berlin“ im Internet: www.morgenpost.de/bestof