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Lufträume neu aufteilen

Teileröffnung Ein eventueller Parallelbetrieb des BER und des Airports Tegel würde viel Vorbereitungszeit benötigen. Sollte der Neubau in Betrieb gehen, während Tegel noch geöffnet bleibt, müsste das Flugrouten-System neu geplant werden, sagte der Direktor des Bundesaufsichtsamts für Flugsicherung, Nikolaus Herrmann, am Freitag. Dies würde auch gelten, wenn Mehdorn den BER schrittweise in Betrieb nehmen und mit der Südbahn beginnen würde. „Die beiden Lufträume passen nicht zueinander“, sagte Herrmann. „Wir müssten eine gesonderte Verordnung machen.“

13 Monate wird es dauern, die Verordnung zu erstellen. Die Flugrouten werden von der Deutschen Flugsicherung vorgeschlagen. Ihre Lotsen sind es, die den Verlauf überwachen. Maßgabe ist ein sicherer, geordneter und flüssiger Verkehr.

Rechtsverordnung Der Vorschlag der Flugsicherung wird in der Fluglärmkommission mit betroffenen Gemeinden und Luftfahrtunternehmen beraten. Festgelegt werden die Routen per Rechtsverordnung durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung.