Charlottenburg-Wilmersdorf

Sieger unterm Korb

Die Gewinner der jährlichen School-Finals im Streetball stehen fest.

Im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf fand der Wettstreit am Donnerstag seinen Höhepunkt. „Alles war perfekt“, sagte der Veranstalter Mathias Ramsauer.

Wie in jedem Jahr war er begeistert davon, wie fair die Wettkämpfe abliefen. Schließlich treffen Sportler aus allen Teilen Berlins aufeinander – das birgt ein gewisses Konfliktpotenzial. Doch beim Streetball, einer Form des Basketballs, bei der Fouls von den Spielern selbst angezeigt werden, sind Gerechtigkeit und ein Sinn fürs Miteinander Grundvoraussetzung. Insgesamt 175 Teams trafen auf den 18 Courts des Stadions aufeinander. „Das sind fast 30 mehr, als wir erwartet hatten“, sagte Ramsauer. Das Turnier wird von Jahr zu Jahr beliebter.

Um 15 Uhr standen dann die Gewinner fest. Zehn Mannschaften hatten es geschafft, je eine männliche und eine weibliche aus den fünf Altersklassen. Der Siegerpreis: ein Gemälde des Mauerkünstlers Thierry Noir für jeden der Sportler. Bei den Mädchen gewannen die Teilnehmerinnen der Bertha-von-Suttner- und der Romain-Rolland-Schule in Reinickendorf, der Berlin-Brandenburg International School, der Merian-Oberschule in Köpenick und der Linden-Grundschule in Spandau. Die Schulen der männlichen Sieger waren die Merian-Schule in Köpenick, die Schiller-Oberschule in Wilmersdorf, die John-F.-Kennedy-Schule in Zehlendorf, die Rosa-Luxemburg-Schule in Pankow und die Grundschule Taunusviertel in Tempelhof. pah