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Marzahn-Hellersdorf: Petitionsausschuss besucht Bürgerinitiative Biesdorf-Süd ++ Treptow-Köpenick: Seniorenzentrum Ulmenhof feiert mit Anwohnern ++ Lichtenberg: Anwohner in Beirat für neues Sanierungsgebiet berufen ++ Neukölln: Ein Ausgang vom U-Bahnhof Boddinstraße geschlossen ++ Sprechstunden in der Bauberatung fallen aus ++ Reinickendorf: Liegeplatz für 24 Sportboote an der Greenwichpromenade ++ Ausstellung zum 17. Juni 1953 im Rathaus ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Kostenloses Ferienangebot für Mädchen von 10 bis 15 ++ Mitte: Neuer Kletterspielplatz „Zick-Zack-Zwingli“

Petitionsausschuss besucht Bürgerinitiative Biesdorf-Süd

Der Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses, Bausenator Michael Müller (SPD) und Bezirkspolitiker folgen am heutigen Montag einem Hilfeersuchen aus Biesdorf-Süd. Die Einwohner befürchten Verkehrsbelastungen durch das letzte Teilstück der Tangentialen Verbindung Ost (TVO). Eine Eingabe der Bürgerinteressengemeinschaft „Wir sind Biesdorf-Süd“ ist von fast 2000 Anwohnern unterschrieben worden. Sprecher Andreas Jehmann: „Wir wollen keine reine Trasse nur östlich des Eisenbahnrings und keine Anbindungsstraßen durch unsere Wohngebiete.“ Treff: 10 Uhr an der Balzer-/Ecke Alberichstraße, anschließend Diskussion im Freizeithaus am Balzerplatz.

Seniorenzentrum Ulmenhof feiert mit Anwohnern

Das Stephanus-Seniorenzentrum Ulmenhof am Grenzbergeweg begeht in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Das Festprogramm für den öffentlichen Jubiläumssommer wurde jetzt veröffentlicht. Es steht unter dem Motto „Lebensfreude in Rahnsdorf“. Den Auftakt bildet am Sonntag, 16. Juni, um 10.30 Uhr ein Gospel-Gottesdienst unter freiem Himmel. Im Park musizieren unter anderem 30 Sänger vom Gospelchor „Sense of Touch“ aus Schöneberg. Einen „Festakt unter den Bäumen“ gibt es am 23. August. Und am 1. September wird der traditionelle „Ulmenhoftag“ gefeiert. Die Einrichtung der St. Elisabeth Diakonie hält 80 stationäre Pflegeplätze und 15 Plätze für an Demenz erkrankte Menschen bereit.

Anwohner in Beirat für neues Sanierungsgebiet berufen

Für das Stadtumbaugebiet Frankfurter Allee-Nord hat sich ein Beirat konstituiert. Ihm gehören neben Anwohnern und Gewerbetreibenden Vertreter von Initiativen, Wohnungsunternehmen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, von Vereinen und dem Bezirksamt an. Baustadtrat Wilfried Nünthel (CDU): „Der Beirat wird aktiv in die Umgestaltungsprozesse eingebunden.“ Im Sanierungsgebiet befinden sich das einstige Stasi-Hauptquartier, das leer stehende Hubertusbad und die bisherige Kinderklinik Lindenhof. Jugendfreizeitstätten fehlen, eine neue Kita und Spielplätze werden wegen des Zuzugs vieler junger Familien benötigt, Anwohner wünschen einen generationsübergreifenden Kieztreff.

Ein Ausgang vom U-Bahnhof Boddinstraße geschlossen

Bei der Grundinstandsetzung und dem barrierefreien Ausbau werden auf dem U-Bahnhof Boddinstraße (U8) auch Treppen erneuert. Ein Ausgang vom Bahnsteig Richtung Hermannstraße/Biebricher Straße ist deshalb bis November geschlossen.

Sprechstunden in der Bauberatung fallen aus

Das Stadtentwicklungsamt muss wegen personeller Engpässe einige Beratungsbereiche zeitweilig schließen. So fallen vom 17. Juni bis 2. August die Sprechstunden in der Bauberatung der Bau- und Wohnungsaufsicht sowie der Stadtplanung aus. In dieser Zeit erfolge eine Aufarbeitung der Vorgänge.

Liegeplatz für 24 Sportboote an der Greenwichpromenade

Ein Sportbootanleger für Touristen soll im Bereich der Greenwichpromenade eingerichtet werden. Dafür ist Fördergeld in Höhe von 390.000 Euro vorgesehen. Der Liegeplatz soll 24 Boote fassen.

Ausstellung zum 17. Juni 1953 im Rathaus

Zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 ist im Rathaus am Eichborndamm bis 31. August eine Ausstellung zu sehen. Sie zeigt, wie der Protest der Bauarbeiter auf der damaligen Stalinallee zum Auslöser wurde und sowjetische Panzer den Aufruhr im Keim erstickten.

Kostenloses Ferienangebot für Mädchen von 10 bis 15

Der Bezirk bietet in den Ferien erstmals einen Talent-Campus an. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung können sich Mädchen zwischen 10 bis 15 Jahren eine Woche lang kostenlos in Theaterspiel und Akrobatikshow ausprobieren. Die Volkshochschule kooperiert dabei mit dem D3-Mädchentreff an der Düsseldorfer Straße und dem Verein zur Überwindung der Schwerkraft. Ziel ist eine gemeinsame Aufführung aller Teilnehmerinnen. Kulturstadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) begrüßt die „Förderung außerschulischer kultureller Angebote jenseits vom Schulstress“. Informationen und Anmeldungen unter 34 35 29 52 oder 90 29-16 781.

Neuer Kletterspielplatz „Zick-Zack-Zwingli“

Ein weiterer Spielplatz der „Moabiter Bewegungslandschaft“ mit vielen unterschiedlichen Kletterelementen ist an der Zwinglistraße 6 eröffnet worden. Er heißt „Zick-Zack-Zwingli“ und wurde von EU, Bund und Land Berlin mit 80.000 Euro finanziell gefördert. Im Rahmen der Konzeption für die Bewegungslandschaft sollen insgesamt acht Moabiter Spielplätze umgestaltet werden, kündigte Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) an. Ziel sei es, der Bewegungsarmut der Kinder und Jugendlichen im Ortsteil entgegenzuwirken. Moabit sei eines der am dichtesten bebauten Stadtquartiere.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de