Senat

Studie: Berlin muss Verbraucher besser beraten und aufklären

Bei der Beratung und Aufklärung von Verbrauchern hat Berlin noch Nachholbedarf.

Das ist das Ergebnis des am Donnerstag vorgestellten vierten Berliner Verbrauchermonitors, einer Befragung von rund 1100 Bürgern im ersten Vierteljahr 2013. Demzufolge lag das Verbrauchervertrauen der deutschsprachigen Berliner auf dem Niveau der Vorjahre bei 52 Indexpunkten, bei einer Skala von 0 bis 100. Etwas mehr Vertrauen in den Verbraucherschutz haben laut Umfrage türkischsprachige (64 Punkte) und russischsprachige Menschen (60 Punkte), die erstmals befragt wurden. Wichtigstes Verbraucherthema bei den deutschen Muttersprachlern ist die Ernährung samt Lebensmittelsicherheit. Bei den Türkischsprachigen steht der Bereich Energie und Wohnen im Mittelpunkt des Interesses. Von allen Befragten haben 30 Prozent schon einmal Informationen der Verbraucherzentrale genutzt. Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw sieht in den Ergebnissen den Beleg, dass der Beratungs- und Aufklärungsbedarf weiterhin groß sei. Auftraggeber des Verbrauchermonitors ist die Senatsverwaltung für Verbraucherschutz.