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Tempelhof-Schöneberg: Gedenkstele erinnert an Albert Einstein ++ Neukölln: Neuer Spielplatz mit Wackelfloß und Kletterkrake ++ Mitte: Erster Spatenstich für Schiller-Bibliothek ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Hauseigentümer verzichtet auf Mieterhöhung ++ Lichtenberg: Karlshorster diskutieren über ihr Ortszentrum ++ Treptow-Köpenick: Amerikanische Faulbrut in einem Bienenstand

Gedenkstele erinnert an Albert Einstein

Eine Gedenkstele für den Physiker Albert Einstein (1879–1955) wird am Freitag um elf Uhr an der Haberlandstraße8 enthüllt. Der Nobelpreisträger hatte von 1914 bis 1932 in einem Haus an dieser Stelle gelebt, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Er war Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und Leiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik, dem heutigen Max-Planck-Institut. Durch sein Hauptwerk, die Relativitätstheorie, erlangte Einstein weltweiten Ruhm.

Neuer Spielplatz mit Wackelfloß und Kletterkrake

Der Spielplatz in der Baulücke Weserstraße 176 ist komplett saniert worden. Ideen und Anregungen von Kindern, Eltern und Anwohnern konnten weitgehend berücksichtigt werden, sagt Baustadtrat Thomas Blesing (SPD). So gibt es nun einen Wasser- und Matschbereich, ein Wackelfloß, eine „Betonkletterkrake“ mit Netzen und Masten, ein Spielhaus und einen Pavillon mit einem Piratenhut als Dach. Für die älteren Kinder wurde ein Fußballplatz mit Kunststoffbelag geschaffen.

Erster Spatenstich für Schiller-Bibliothek

Mit dem ersten Spatenstich hat am Donnerstag der Bau der neuen Schiller-Bibliothek auf dem Rathausplatz an der Müllerstraße begonnen. Der Neubau wird drei Geschosse für Lesesäle und Bibliotheksverwaltung haben. Nach der geplanten Fertigstellung Ende 2014 werden sowohl die alte Schiller-Bibliothek aus dem ehemaligen BVV-Saal und die Hugo-Heinemann-Bibliothek in den Neubau ziehen. Die Kosten betragen etwa sechs Millionen Euro, die unter anderen aus dem Bund-Länder- Programm Aktive Zentren kommen.

Hauseigentümer verzichtet auf Mieterhöhung

Der Eigentümer einer Wohnanlage mit 350 Wohnungen am Mehringplatz 12–14 und an der Wilhelmstraße 2–6 will energetische Sanierungen ohne die übliche Kostenumlage durchführen. Das teilte er nach Verhandlungen mit dem Bezirksamt mit. Im Gegenzug verpflichtete sich der Bezirk, das Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Es war eine monatliche Mieterhöhung von etwa 1,60 Euro pro Quadratmeter berechnet worden. Sie hätte viele Mieter verdrängt.

Karlshorster diskutieren über ihr Ortszentrum

Zu einem Zukunftsdialog über die künftige Gestaltung des Karlshorster Zentrums sind am heutigen Freitag von 17 bis 20 Uhr etwa 200 Einwohner im Kulturhaus an der Treskowallee 112 willkommen. Städtebauliche Leitlinien werden vom Bezirksamt vorgestellt. Zur Diskussion stehen in mehreren Foren Handels- und Gastronomie-Neubauten auf dem ehemaligen Kinogrundstück, die Erneuerung des Platzes vor dem einstigen Rennbahnhof und Veränderungen am Entree zur Trabrennbahn als Wahrzeichen Karlshorsts.

Amerikanische Faulbrut in einem Bienenstand

Unter Bienen im Bezirk ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Das wurde laut Stadtrat Gernot Klemm (Linke) am vergangenen Mittwoch amtlich festgestellt. Um den betroffenen Bienenstand sei ein Faulbrut-Sperrbezirk festgelegt worden. Die bakterielle Brutkrankheit der Honigbienen stelle keine Gefährdung für Menschen und andere Lebewesen dar.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de