Gewalt

Elfjähriger wird von vier Jugendlichen brutal misshandelt

In Hellersdorf ist ein elfjähriger Junge von einer Gruppe Jugendlicher in brutaler Weise misshandelt worden.

Da das Opfer aus Nigeria stammt, kann nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden. Daher hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war das Kind am Sonnabendnachmittag auf dem Weg zu einem Verwandten. Gegen 15.20 Uhr traf der Elfjährige an der Risaer Straße, Ecke Mark-Twain-Straße auf die vier Jugendlichen. Der Junge gab später bei der Polizei an, die Jugendlichen hätten ihn kurz angesprochen und dann sofort auf ihn eingeprügelt. Dabei hat offenbar mindestens einer der Angreifer einen Stock benutzt. Selbst nachdem der Elfjährige unter den wuchtigen Schlägen der Jugendlichen längst zu Boden gegangen war, traten die Angreifer noch mehrfach auf den hilflosen Jungen ein. Das Opfer erlitt Prellungen am ganzen Körper und andere Verletzungen, die medizinisch behandelt werden mussten.

Die Täter ergriffen anschließend die Flucht, von ihnen fehlt bislang noch jede Spur. Das Opfer schaffte es trotz seiner Verletzungen und heftiger Schmerzen zurück zur Wohnung seiner Eltern. Von dort alarmierte die Mutter des Jungen die Polizei. Die von örtlichen Kräften eingeschalteten Beamten des Staatsschutzes hoffen bei der Suche nach den Tätern auf genaue Personenbeschreibungen durch das Opfer.