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Neukölln: Dritter Pflegestützpunkt schließt Lücke ++ Steglitz-Zehlendorf: Museum will mehr Besucher anziehen ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Bürgerverein findet Partner bei der Grünflächenpflege ++ Marzahn-Hellersdorf: Großer Schritt in Richtung Schuldenfreiheit ++ Tempelhof-Schöneberg: Senatorin reinigt beschmierte Stolpersteine ++ Treptow-Köpenick: Amt plant Aktionstag für Bewegung

Dritter Pflegestützpunkt schließt Lücke

Ein dritter Pflegestützpunkt wird auf Beschluss der Bezirksverordneten-Versammlung im Bezirk eingerichtet. SPD und CDU hatten sich dafür eingesetzt. Standort soll im bisher benachteiligten Süden sein. Der Verband der Ersatzkassen (VdEK) wird den Stützpunkt betreiben. In der Degewo-Immobilie Joachim-Gottschalk-Weg 1 sollen Räume angemietet werden. Außerdem steht das Nachbarschaftszentrum an der Wutzkyallee 88 für Info-Veranstaltungen des Stützpunktes bereit. Dort werden auch Senioren und Angehörige behinderter Kinder und Jugendlicher beraten.

Museum will mehr Besucher anziehen

Das Steglitz Museum hat seine Öffnungszeiten erweitert. Bislang war das Heimatmuseum an der Drakestraße 64a nur an zwei Tagen (Montag und Sonntag) in der Woche geöffnet. Künftig können die Ausstellungsräume Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr und Sonntag von 15 bis 18 Uhr besucht werden. Das Museum wird von Ehrenamtlichen betrieben. Sie wollen mehr Schulklassen und Kitagruppen ansprechen.

Bürgerverein findet Partner bei der Grünflächenpflege

Unter dem Motto „Gemeinsam für eine grüne Stadt“ starten der Bürgerverein „Miteinander im Kiez“ und das Sucht-Therapiezentrum „Die Pfalzburger“ am 5. April um 15 Uhr mit einer Pflanzaktion ihre Kooperation in der Grünflächenpflege. Zwei verwahrloste Hochbeete vor dem Eingang des Therapiezentrums an der Pfalzburger Straße 35–38 werden von Azubis des Trägervereins fachgerecht neu bepflanzt. Das Geld für die Pflanzen in Höhe von 350 Euro spendet der Bürgerverein. Die Pflege übernimmt das Zentrum.

Großer Schritt in Richtung Schuldenfreiheit

Der seit vielen Jahren hoch verschuldete Bezirk hat für 2012 einen Jahresüberschuss von 10,8Millionen Euro und damit das beste Ergebnis aller Berliner Bezirke erreicht. Die Schuldenlast konnte damit auf rund 12,5 Millionen Euro reduziert werden, sagte Bürgermeister Stefan Komoß (SPD). Im Jahr 2007 hatte Marzahn-Hellersdorf mit 35 Millionen Euro in der Kreide gestanden. Komoß sagte: „Im Bezirksamt ist das Kostenbewusstsein ausgeprägter geworden“, zumal es ohne Schließung von Einrichtungen ausgekommen sei. Alle Schulden sollen bis 2016 abgebaut sein.

Senatorin reinigt beschmierte Stolpersteine

Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat am Dienstag mit anderen Bürgern die geschändeten Stolpersteine an der Stierstraße gereinigt. Während der Osterfeiertage hatten Unbekannte viele Stolpersteine, die an Opfer des NS-Regimes erinnern, beschmiert. Der Künstler Gunter Demnig gestaltet die Tafeln aus Messing, die ins Pflaster eingelassen sind. Inzwischen liegen solche Stolpersteine in mehr als 500 Orten Deutschlands.

Amt plant Aktionstag für Bewegung

Um zur Gesundheit der Anwohner beizutragen, will das Bezirksamt bis Ende 2014 einen Wegweiser für Bewegungsangebote in Treptow-Köpenick erstellen. Für den 1. Oktober 2013 ist ein Aktionstag Bewegung geplant. Bis zum 26. April kann man Vorschläge und Angebote für diesen Aktionstag beim Bezirksamt einreichen (Tel. 902 97 61 70).

Wenn Sie Interessantes aus Ihrem Bezirk zu berichten haben, bitte eine E-Mail an: bezirke@morgenpost.de