Berliner helfen

Kältehilfe wird bis 15. April verlängert

Die Berliner Stadtmission verlängert angesichts der Wetterlage ihre Kältehilfe bis zum 15. April.

Damit Menschen, die auf der Straße leben, die eiskalten Nächte geschützt im Warmen verbringen können, bleiben die Notübernachtungen in der Lehrter Straße und in der Kreuzberger Johanniterstraße weiter geöffnet. Sozialsenator Czaja und die Bezirksämter haben zusätzliche Gelder für die Unterbringung obdachloser Menschen bereit gestellt. Auch der Kältebus der Stadtmission und der Wärmebus des DRK, die durch Spenden finanziert werden, bleiben länger als in den Vorjahren im Einsatz.

Der lange und kalte Winter macht Wohnungslosen besonders zu schaffen. Die Caritas-Ambulanz am Bahnhof Zoo führt zurzeit Woche für Woche rund 400 Behandlungen bei Obdachlosen durch, die sonst nicht medizinisch versorgt werden. Für die Caritas-Ambulanz und das Arztmobil werden dringend weitere Ärzte gesucht, die bereit sind, bei der Behandlung mitzuwirken. Gebraucht werden Allgemeinmediziner, Internisten, Dermatologen, Orthopäden und Chirurgen, die stundenweise ehrenamtlich mitarbeiten wollen. Auch Ärzte im Ruhestand sind sehr willkommen. Die Caritas benötigt zudem Verbandsmaterial, Erkältungsmittel, Antibiotika und Schmerzmittel. Die Ambulanz in der Jebensstraße 3 versorgt seit 1992 Hilfsbedürftige und Menschen ohne Krankenversicherung, die nicht in der Lage sind, normale medizinische Regelangebote in Anspruch zu nehmen. Sie finanziert sich durch Spenden und wird auch von Berliner helfen unterstützt. Wenn Sie Berlins Obdachlosen helfen möchten, spenden Sie bitte an:

Berliner helfen e.V., Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort: Kältehilfe, Konto 55, BLZ 100 205 00